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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«

(H.Hesse in "Gertrud")







Sichtbar ist in erster Linie mein Leib und der ist leider mehr als füllig. Sonderbar nur, dass mein Leib sich selbst gern übersieht und direkt in meine Seele schaut. Und die ist schlank.

August 2003, suan


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Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25
Renate
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da!

Lb. Grüße RENATE
2.3.2007-18:21
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Ausgewählter Beitrag

Der Larvenverdacht

Dieses Buch ist schuld.
Genau das versuche ich meinen mich umgebenden Mitmenschen klar zu machen, aber alles, was sie sehen wollen, ist eine hysterische Frau, die hektisch zu winken und mit den Armen zu flattern beginnt, wenn auch nur die kleinste müde Stubenfliege sich ihr auf 3 Metern nähert.

Ja, diese Menschen haben gut Lachen. Sie haben ja auch nicht vor Ekel erschaudernd jene realistisch geschilderte Stelle in einem ansonsten müden Buch gelesen, die mich nun seit drei Tagen verfolgt.

Okay, die Handlung spielt in Mexiko, wie der Name des Buches auch direkt preisgibt.
"Das Mayaritual" ist kein Werk von großartiger Brillanz, aber, Passagen des Buches verfolgen mich in meine tiefsten Alpträume.

Man stelle sich nun aber auch mal folgende erquickende Szene vor.
Frau sagt zu Mann: "Du, ich hab hier eine dicke Beule."
So weit so gut.
Mein Mann würde das jetzt erstmal nicht für so außergewöhnlich ansehen, da ich ständig irgendwo dicke Beulen mit mir herumtrage, mangels motorischer Ungeschicklichkeit meinerseits.
Würde ich dann noch behaupten: "Die Beule wandert!" würde er mich irritiert anschauen und ein fortgeschrittenes Gaga-Syndrom diagnostizieren.

Ich aber weiß ja nun, dass es in Mexiko (warum also nicht auch hier?) diese gemeine Pferdebremse gibt, die, wenn ich das richtig voreinander bekomme, ihre Eier auf Moskitoweibchen (oder waren es Männchen?) setzt.
Jene Moskitos aber nun - die ja auch rasch mal von Mexiko hierherfinden könnten - stechen nun - beispielsweise - einen Menschen.
In die winzig kleine Stichwunde kullern nun die noch winzigeren kleinen Eierchen der gemeinen Pferdebremse und fristen nun unter menschlicher Haut ihr Dasein.

Die kleinen Eierchen bleiben aber nun gar keine kleinen Eierchen, sondern es schlüpfen kleine Larven heraus, die sich erstmal unter der Haut dick und fett fressen und natürlich bewegen.

Jetzt mal bitte!
Eine eklige Larve unter meiner Haut, die mich von innen beknabbert. Bah, wen es da nicht schaudert.
Nun nehmen wir mal an, der Autor siedelt diese bewegliche Beule (man schlussfolgere: erst Ei, dann Larve) als kleine Stirnbeule an eine weibliche Stirn an.

Ich habe hin und wieder auch schonmal Stirnbeulen. Nein, ehrlich. Und wenn die anfangen, sich zu bewegen, kann ich sicher sein, dass sich so eine eklige Larve an mir gütlich tut.

Im schlimmsten Falle, so der Autor, wächst die Beule und wächst und man schubbert sich und wundert sich und mit einem Mal - knall - platzt das Teilchen auf und heraus fliegt eine riesengroße, bläulich schimmernde Pferdebremse.

Ich meine, es ist doch nicht verwunderlich, dass ich nun, nach Lesen dieser detaillreich und plastisch geschilderten Passage, jeden Fliegenfurz näher betrachte, oder?

Sicher, wahrscheinlich hat sich der Autor da gewagte künstlerisch-biologische Freiheiten erlaubt, aber weiß man's denn?

Ich persönlich hätte jetzt ungern so eine Fliegenlarve unter der Haut, die sich von meinen abgestorbenen Zellen - oder was immer sie da vorfinden mag - ernährt und hin und her kraucht und weißderdeibel was treibt.

Und so ein bisschen Armwedeln mag zwar durchaus befremdlich und merkwürdig anmuten, aber in gewisser Weise ist es ja sogar eine Art von Sport.
Oder so.

S. 04.08.2006, 15.51

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Lumi

Hihi, genau aus dem Grund weil ich die Bücher auch immer so realistisch erlebe, hab ich mal ein Stephen King Buch nicht zu Ende gelesen. Spätestens als mir beim Lesen eine ganz echte Gänsehaut über den Rücken kroch war die Sache gegessen.
Grüße aus dem Saarland
Lumi

p.s. ich hab sie nun übrigens nicht, was derartiges Getier angeht ist meine Igittschwelle eher hoch angsiedelt :-)

vom 04.08.2006, 23.05
1. von

Na vielen Dank auch Susanne, nun hab' ich 'es' auch....

Trotzdem lieben Gruß aus Norderstedt ;o)
Tine

vom 04.08.2006, 16.22