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wegweisend
»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«
(H.Hesse in "Gertrud")
Sichtbar ist in erster Linie mein Leib und der ist leider mehr als füllig. Sonderbar nur, dass mein Leib sich selbst gern übersieht und direkt in meine Seele schaut. Und die ist schlank.
August 2003, suan
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Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da! Lb. Grüße RENATE |
| 2.3.2007-18:21 |
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Ausgewählter Beitrag
Ich bin dann mal weg.....

Nein, nicht ich bin weg, sondern ER war weg. Seinerzeit nämlich, 2001. Nun bin ich irgendwie so gar kein Hape Kerkeling Fan. Mag sein, es liegt daran, dass ich so gut wie nie fernsehe, mag sein, dass mein Humor einfach ein anderer ist. Irgendwann, vor einigen Jahren kam ich mal in den Genuss, Hape Kerkeling live zu erleben und ich muss sagen, das zumindest war richtig gut, auch wenn es mich nicht zu einem wahren Fan hat werden lassen.
Dennoch - oder vielleicht auch gerade deswegen - habe ich mir dieses Buch gewünscht, es bekommen und in einem wunderbaren Weihnachtsrutsch durchgelesen.
Es hat mich beeindruckt.
Und wenn ich ehrlich bin auch motiviert.
Nein, nein, ich werde jetzt nicht ein weiterer Nachfolgepilger. Es geht auch gar nicht um diesen einen, besonderen Weg. Vielmehr geht es darum, sein ICH an neue Grenzen heranzuführen, den inneren Schweinehund zu überwinden und seinen eigenen Willen zu stärken.
Vielleicht mag ich dieses Buch ja gerade so, weil ich keine besonderen Erwartungen hatte.
Ich habe kein komisches Buch erwartet, aber auch kein "heiliges", frömmelndes, kirchentümelndes.
Ich habe gerne miterlebt, wie die ständig bejammerten Knieschmerzen zu Beginn des Buches im Laufe der Zeit in den Hintergrund traten, weil anderes wichtiger wurde.
Ich habe mit Neugier und großer Freude den kleinen Voyeurismus des Autors nachempfunden.
Habe die Landschaft vor meinen Augen entstehen sehen und durfte miterleben, wie jemand durchaus ein Stück zu sich selbst gefunden hat.
Natürlich wäre ich am liebsten direkt auch losgelaufen. Der Nachahmungstrieb war enorm stark, aber der Kopf teilte mir auch direkt mit, dass man als Pechmarie, die faul und träge der Goldmarie folgt, nicht wirklich viel zu erwarten hat.
Aber das Buch hat mich daran erinnert, dass ich durchaus auch in der Lage sein kann, einem eisernen Willen zu folgen und so möchte ich genau das im Hinterkopf behalten und ins neue Jahr hinübergehen.
Interessant übrigens die Amazon Rezensionen des Buches.
Weniger die positiven, denn die negativen.
Um da nur mal - beispielhaft - Erwin aus Hamburg zu zitieren:
Dennoch - oder vielleicht auch gerade deswegen - habe ich mir dieses Buch gewünscht, es bekommen und in einem wunderbaren Weihnachtsrutsch durchgelesen.
Es hat mich beeindruckt.
Und wenn ich ehrlich bin auch motiviert.
Nein, nein, ich werde jetzt nicht ein weiterer Nachfolgepilger. Es geht auch gar nicht um diesen einen, besonderen Weg. Vielmehr geht es darum, sein ICH an neue Grenzen heranzuführen, den inneren Schweinehund zu überwinden und seinen eigenen Willen zu stärken.
Vielleicht mag ich dieses Buch ja gerade so, weil ich keine besonderen Erwartungen hatte.
Ich habe kein komisches Buch erwartet, aber auch kein "heiliges", frömmelndes, kirchentümelndes.
Ich habe gerne miterlebt, wie die ständig bejammerten Knieschmerzen zu Beginn des Buches im Laufe der Zeit in den Hintergrund traten, weil anderes wichtiger wurde.
Ich habe mit Neugier und großer Freude den kleinen Voyeurismus des Autors nachempfunden.
Habe die Landschaft vor meinen Augen entstehen sehen und durfte miterleben, wie jemand durchaus ein Stück zu sich selbst gefunden hat.
Natürlich wäre ich am liebsten direkt auch losgelaufen. Der Nachahmungstrieb war enorm stark, aber der Kopf teilte mir auch direkt mit, dass man als Pechmarie, die faul und träge der Goldmarie folgt, nicht wirklich viel zu erwarten hat.
Aber das Buch hat mich daran erinnert, dass ich durchaus auch in der Lage sein kann, einem eisernen Willen zu folgen und so möchte ich genau das im Hinterkopf behalten und ins neue Jahr hinübergehen.
Interessant übrigens die Amazon Rezensionen des Buches.
Weniger die positiven, denn die negativen.
Um da nur mal - beispielhaft - Erwin aus Hamburg zu zitieren:
Diese Show ist echt peinlich.
Ich kenne keine seriösen Sucher, der sein Innerstes dermaßen verkauft, wie es Hape hier tut.
Vielleicht hat er diesen Schritt benötigt, um sein Image wieder aufzupolieren, doch damit hat er dem Jakobsweg und den Pilgern eine Backpfeife erteilt.
Das ist nicht der Sinn der Sache und das Jüngste Gericht richtet nicht nach menschlichen Werten, sondern nach höheren. Möge der Herrgott diesem Komiker verzeihen!"
Nun weiß ich nicht so recht, ob ich darüber schmunzeln soll, lachen soll, erzürnt sein soll oder es ignorieren soll.
Mir sind schon zu oft im Leben Menschen begegnet, die das Allwissen für sich gepachtet haben.
Nur ich kenne den Weg, nur ich weiß was richtig ist, nur ich durchschaue Richtig und Falsch, Gut und Böse.
Zum Glück sind nicht alle Suchenden Erwins Ansicht.
S. 31.12.2006, 19.30
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Hallo Liebe, ich bekam aus heiterem Himmel auf der Arbeit von einer Mutter das Hörbuch geschenkt, weil ich ihr über 1,5 Jahre ein Buch ausgeliehen hatte (Ich laß mich nicht behindern- sehr gutes Buch). Ich bin eigentlich Leseratte, hatte noch nie ein Hörbuch... Aber dann probierte ich es. Es war sehr angenehm, weil er es auch selber liest, all die spanischen, französischen, italienischen Sätze, Namen, ... ich war fasziniert und wie gebannt lauschte ich. Ich war sehr beeindruckt, wie offen er sich bemitleidete, nichts schön redete, sich darstellte. Auch wie viel Tiefgang er plötzlich preisgab, obwohl er auf der Bühne auch nicht andere fertig macht wie Otto es manchmal macht. Außerdem finde ich es großartig, wenn sich jemand auf der Bühne traut, sich häßlich zu machen... das kann nicht jeder. Ich habe nun auch diese Kritik von diesem Erwin bei dir gelesen... und schüttel den Kopf... wie kann man nur?? Da sucht nun einer nach Gott, schreibt darüber und regt viele Menschen an, auch mal wieder über Gott nachzudenken und wird so runtergeputzt. Man, manche begreifen wohl nie, oder?
;-)) Sanny
vom 28.01.2007, 10.41