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»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«

(H.Hesse in "Gertrud")







Sichtbar ist in erster Linie mein Leib und der ist leider mehr als füllig. Sonderbar nur, dass mein Leib sich selbst gern übersieht und direkt in meine Seele schaut. Und die ist schlank.

August 2003, suan


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Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25
Renate
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da!

Lb. Grüße RENATE
2.3.2007-18:21
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Ausgewählter Beitrag

Mütter

Wenn etwas spannend zu beobachten ist, dann sind es Mütter.
Es fasziniert mich immer wieder, wie kämpferisch sich Mütter ins Spielplatzgetümmel werfen können, aus Sorge, dem eigenen Nachwuchs könnten böse Ungerechtigkeiten widerfahren.
Bislang focht ich diese, meine mütterlichen Kämpfe ja lediglich innerlich aus und ergötzte mich nur am Anblick zeternder, keifender Mütter, die sich noch stritten, während der Nachwuchs schon vergessen hatte worum es eigentlich ging und wieder friedlich miteinander spielte.

Unsere Mädel müssen diese Schlachten stets alleine schlagen, da ich Rabenmutter ja den Standpunkt vertrete, dass sie genau dies lernen müssen.

Neulich aber, ich muss es gestehen, hätte ich meine guten Vorsätze fast - aber eben nur fast - gerne vergessen.

Es war in einem Indoor-Spielplatz, der u.a. fünf große und äußerst begehrte Trampolin Flächen für das kindliche Vergnügen anbot.
Da aus Sicherheitsgründen immer nur ein Kind auf einem Trampolin springen durfte, wies eine junge Frau, dort beschäftigt, die Kinder ein.
Jedes Kind durfte zehn Minuten springen, dann wurde gewechselt.

Lena und Sophia standen nun also schon eine ziemliche Weile geduldig in der Schlange und sollten beim nächsten Wechsel an die Reihe kommen.
Während Sophia schon auf einem Trampolin herum hoppste, stand Lena nur verlegen vor einem Trampolin, auf dem ein Mädchen sprang, das nicht zu wechseln bereit war.

Lena bat das Mädchen zu gehen, es sei Wechselzeit und auch die Angestellte des Spielplatzes bat um den Wechsel.
Das Kind ignorierte sowohl Lena als auch die junge Frau, strahlte seine Mutter an, die seitlich dabei stand und Lena wegschickte, der jungen Angestellten eröffnete:

"Meine Tochter springt noch nicht lange genug!"

Nun, ihre Tochter sprang, wie die anderen Kinder eben auch, genau zehn Minuten, aber, so meinte diese Mutter:
"Das entscheide immer noch ich, wielange mein Kind hier springt!"

Lena stellte sich brav, aber sichtlich gefrustet wieder in die Reihe, die junge Angestellte traute sich nicht mehr etwas zu sagen, das Mädchen hoppste glücklich weiter.

Und ich, ich saß auf heißen Kohlen. Natürlich riss mich eine Woge mütterlichen Kampfgeistes hinweg, aber ich dachte an die keifenden, streitenden Mütter, die ich schon genüsslich amüsiert beobachtet hatte und blieb sitzen.

Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass meine Kinder auf Kinder treffen für die anscheinend andere Regeln gelten, weil die Mutter oder der Vater ihnen individuelle Regeln erschaffen.

Ich mache mir wenig Sorgen, wer letztlich im Leben den Kürzen ziehen wird.

S. 10.07.2007, 07.14

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von Liz

Ja, man kann es abwarten.... wer den Kürzeren zieht. Aber auf dem Weg dorthin werden sie dennoch - leider - die einen oder anderen "Leichen" hinterlassen, mit denen sie ihren Weg pflastern.... irgendwoher kommen schliesslich Mobbingtäter und Arbeitsplatzintriganten :-///

vom 20.09.2007, 22.28
3. von andrea

*lach* - ja, deine Kinder werden ihren Weg gehen. Eine schöne Zeit wünschend, Andrea

vom 11.07.2007, 08.20
2. von Silke

Besonders schön finde ich deinen letzten Satz. :-)
Was sind das für Eltern, die für ihre Kinder eigene Regeln aufstellen und was denken sie, wie weit ihre Kinder damit später kommen?
Ich finde es klasse, dass du hier momentan wieder so viel schreibst und freue mich über jeden deiner meist sehr witzigen und manchmal auch nachdenklichen Beiträge. :-)
Liebe Grüße
Silke

vom 10.07.2007, 20.29
1. von Sabrina

*herzlich lach*
da kommt man mal nach Urzeiten hierher, um dir mal einen kleinen Besuch abzustatten und muss das lesen. Hmm....warum kommt mir das nur so verdammt bekannt vor ? *am Kinn kratz* ;-)

liebe Grüße und ein herliches Hallo

Sabrina

vom 10.07.2007, 20.20