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	    	<title>augenBLOGlich - DesignBlog</title>
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	    	<description>Notizen aus meinem Gefuehlsalltag.</description>
	    	<dc:publisher>suan</dc:publisher>
	    	<dc:creator>suan</dc:creator>
	    	<dc:date>2009-10-03T08:41:51+02:00</dc:date>
	    	<dc:language>de</dc:language>
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    			<title>Nuhr naja oder warum Fussball bloed ist!</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=754</link>
    			<description><![CDATA[Ich meine, wann gehe ich schon mal aus?
<br />Seit ich dem Mutterdasein fröhne, habe ich das ja so gut wie abgeschafft, folglich freute ich mich also sogar auf Dieter Nuhr.
<br /><br />Natürlich hatte ich die Rechnung ohne Fußball gemacht.
<br />Um genauer zu sein: Was interessiert mich Schalke? <br /><br />Ich fand es schon ziemlich frech, dass ich eher zufällig über eine Mininotiz in der Zeitung gestolpert bin, Dieter Nuhr würde um eine Stunde nach hinten verlegt.
<br />Von 20 Uhr auf 21 Uhr - wegen des Bundesligaspiels.
<br /><br />Hey, dachte ich, wie toll, die denken mit.
<br />Die Fußballer fahren, wir kommen.

<br />Natürlich hätte ich wissen müssen, dass Fußballer nicht dazu neigen zu denken und deren Umfeld passt sich wohl den Gepflogenheiten der Sportler an.
<br />Wir kamen also gestern Abend zur Emscher-Lippe-Halle und mir schwante nichts Gutes, als ich diese horrenden Automassen sah.
<br />Die wollen doch nicht alle zu Dieter Nuhr?!
<br />Nein, natürlich nicht, es spielte ja Schalke, richtig.
<br /><br />Und das Spiel war nicht etwas beendet, nein, es hatte so gut wie gerade erst begonnen.

Mir persönlich ist es ja wurscht, dass die freitags Abend bei Flutlicht spielen müssen. Meinetwegen können die auch Nacktfußball um Mitternacht spielen, aber dass die Fußballbegeisterten wirklich alle Parkplätze im Umkreis von 30 Kilometer belegten, machte mich, man könnte sagen NUHR leicht aggressiv.
<br /><br />Nach einer geschätzten Ewigkeit fanden wir einen Parkplatz nahe Essen (oder war es Dortmund) und wanderten durch die herbstliche Kälte zurück (?) in Richtung Halle.
<br /><br />Wunderbar.
<br />Da brezelt Frau sich einmal auf, weil, man erinnere sich, wann geht Mutter schonmal aus - und muss feststellen, dass Absatzschuhe überall steckenbleiben.
Bevorzugt im Sumpfgebiet, das wir zu überqueren hatten.
<br /><br />Irgendwann erreichten aber auch wir die Halle und unsere Stimmung war ungefähr da angelangt, wo die Temperatur schon lange weilte.<br />Also hofften wir wenigstens auf einen amüsanten Abend.

<br />Nun ja, sagen wir mal so, es war dann aber Nuhr naja.
<br />Wahrscheinlich kann Herr Nuhr nichts dafür.
<br />Ich meine, bring mal eine Halle frustrierter Menschen, die wie blöd einen Parkplatz suchten, keinen fanden und dann eine Stunde durch die Kälte latschen mussten in Wallung.
<br />Das schafft wahrscheinlich nur ein Herr Westerwelle in seinem Bemühen mal Englisch zu sprechen, Herr Nuhr blieb jedenfalls blass und farblos und vor allem hatte er sowas von Null Ausstrahlung, das war schon enorm.
<br />Enorm enttäuschend.

<br />Ich habe immerhin zweimal lachen müssen. <br />Für einen zweistündigen Abend jetzt nicht unbedingt ein gigantischer Schnitt.
<br />Zudem ging es auch noch auf Kosten der Lehrer, aber was wäre die Welt, wenn wir nicht mehr über uns selber lachen könnten?
<br />Wahrscheinlich ein Einziges NUHRparadies.

<br />Naja, wir kamen auch irgendwann wieder zu Hause an.
Nachdem wir das Sumpfgebiet erneut überquerten, hunderten besoffenen Fußballfans ausgewichen waren und das Auto tatsächlich in der Nähe von Gladbeck (oder war es Düsseldorf?) wiederfanden.

<br /><br />Ein herrlicher Abend neigte sich dem Ende entgegen.
Und bereits um  3.26 Uhr lag ich wieder im Bett.
<br />
Ich liebe den Fußball, wirklich, Nuhr Herr Nuhr muss noch ein wenig an seinen Pointen feilen.
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Ich meine, wann gehe ich schon mal aus?
<br />Seit ich dem Mutterdasein fröhne, habe ich das ja so gut wie abgeschafft, folglich freute ich mich also sogar auf Dieter Nuhr.
<br /><br />Natürlich hatte ich die Rechnung ohne Fußball gemacht.
<br />Um genauer zu sein: Was interessiert mich Schalke? <br /><br />Ich fand es schon ziemlich frech, dass ich eher zufällig über eine Mininotiz in der Zeitung gestolpert bin, Dieter Nuhr würde um eine Stunde nach hinten verlegt.
<br />Von 20 Uhr auf 21 Uhr - wegen des Bundesligaspiels.
<br /><br />Hey, dachte ich, wie toll, die denken mit.
<br />Die Fußballer fahren, wir kommen.

<br />Natürlich hätte ich wissen müssen, dass Fußballer nicht dazu neigen zu denken und deren Umfeld passt sich wohl den Gepflogenheiten der Sportler an.
<br />Wir kamen also gestern Abend zur Emscher-Lippe-Halle und mir schwante nichts Gutes, als ich diese horrenden Automassen sah.
<br />Die wollen doch nicht alle zu Dieter Nuhr?!
<br />Nein, natürlich nicht, es spielte ja Schalke, richtig.
<br /><br />Und das Spiel war nicht etwas beendet, nein, es hatte so gut wie gerade erst begonnen.

Mir persönlich ist es ja wurscht, dass die freitags Abend bei Flutlicht spielen müssen. Meinetwegen können die auch Nacktfußball um Mitternacht spielen, aber dass die Fußballbegeisterten wirklich alle Parkplätze im Umkreis von 30 Kilometer belegten, machte mich, man könnte sagen NUHR leicht aggressiv.
<br /><br />Nach einer geschätzten Ewigkeit fanden wir einen Parkplatz nahe Essen (oder war es Dortmund) und wanderten durch die herbstliche Kälte zurück (?) in Richtung Halle.
<br /><br />Wunderbar.
<br />Da brezelt Frau sich einmal auf, weil, man erinnere sich, wann geht Mutter schonmal aus - und muss feststellen, dass Absatzschuhe überall steckenbleiben.
Bevorzugt im Sumpfgebiet, das wir zu überqueren hatten.
<br /><br />Irgendwann erreichten aber auch wir die Halle und unsere Stimmung war ungefähr da angelangt, wo die Temperatur schon lange weilte.<br />Also hofften wir wenigstens auf einen amüsanten Abend.

<br />Nun ja, sagen wir mal so, es war dann aber Nuhr naja.
<br />Wahrscheinlich kann Herr Nuhr nichts dafür.
<br />Ich meine, bring mal eine Halle frustrierter Menschen, die wie blöd einen Parkplatz suchten, keinen fanden und dann eine Stunde durch die Kälte latschen mussten in Wallung.
<br />Das schafft wahrscheinlich nur ein Herr Westerwelle in seinem Bemühen mal Englisch zu sprechen, Herr Nuhr blieb jedenfalls blass und farblos und vor allem hatte er sowas von Null Ausstrahlung, das war schon enorm.
<br />Enorm enttäuschend.

<br />Ich habe immerhin zweimal lachen müssen. <br />Für einen zweistündigen Abend jetzt nicht unbedingt ein gigantischer Schnitt.
<br />Zudem ging es auch noch auf Kosten der Lehrer, aber was wäre die Welt, wenn wir nicht mehr über uns selber lachen könnten?
<br />Wahrscheinlich ein Einziges NUHRparadies.

<br />Naja, wir kamen auch irgendwann wieder zu Hause an.
Nachdem wir das Sumpfgebiet erneut überquerten, hunderten besoffenen Fußballfans ausgewichen waren und das Auto tatsächlich in der Nähe von Gladbeck (oder war es Düsseldorf?) wiederfanden.

<br /><br />Ein herrlicher Abend neigte sich dem Ende entgegen.
Und bereits um  3.26 Uhr lag ich wieder im Bett.
<br />
Ich liebe den Fußball, wirklich, Nuhr Herr Nuhr muss noch ein wenig an seinen Pointen feilen.
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    			<dc:publisher>suan</dc:publisher>
    			<dc:creator>suan</dc:creator>
    			<dc:subject>Erlebnisse</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-10-03T08:42:19+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=752">
    			<title>essgestoert</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=752</link>
    			<description><![CDATA[Heute morgen zeigte die Waage genau 85 Kilo an.<br />Mein zweites Etappenziel - dass ich nicht vor Stolz geplatzt bin ist alles.<br /><br />Die Ernährungsumstellung hat geklappt. Dachte ich.....<br /><br />Nun war heute ein ganz furchtbarer Tag. Ich stand heftigst unter Termindruck, musste ungeplant die jüngste Tochter aus der Schule abholen, da es ihr nicht gut ging und ziemlich viel hin und her organisieren.<br />Nebenher mussten wichtige Unterlagen geschrieben und vollendet werden.<br /><br />Alles in allem - es war arg stressig und ich lief konstant auf Hochtouren.<br /><br />Es kam, wie es eigentlich kommen musste, ich stopfte gerade wahllos eine Pizza und ein ein dickes Eis in mich hinein.<br /><span style="font-style: italic;"><br /></span>Ich<span style="font-style: italic;">&nbsp;</span>ließ mir gar keine Zeit zum Überlegen, denn mir war klar, mein Kopf wusste genau, was da warum falsch lief.<br /><br />Es ging nicht um Hunger. Ich hatte keinen. Es war diese Gier, die mich gerne in stressigen Situationen überfällt, geradeso, als wolle ich mich mit Essen belohnen, den Frust wegessen.<br />Das natürlich ist gänzlich irrational, da mit jedem Biss neuer Frust in mich hineingeschaufelt wird.<br /><br />In diesen Momenten wird mir klar, dass ich eindeutig an einer Essstörung leide.<br /><br />Ich bin nun nicht in ein tiefes Loch gefallen, weil ich die Pizza und das Eis verschlungen habe, ich finde es nur bedauerlich, dass ich nicht einmal in der Lage war und bin, das Essen dann wenigstens zu genießen.<br /><br />Es wird mir nicht weiter schwerfallen, morgen einfach weiter zu machen, mit dem, was ich Anfang des Jahres begonnen habe, aber ich weiß, ich bin vor derartigen Momenten des Rückfalls keineswegs geschützt, weil ich noch keine Alternative für mich entdeckt habe.<br /><br />Der Körper giert nach Fett und Süßem und statt ihm etwas wirklich Wohltuendes zu gönnen, gebe ich ungefragt nach und überlasse mich dieser hässlichen allesverschlingenden Gier.<br /><br />Und die Angst besteht darin, dieser Gier nicht nur zu verfallen, sondern sich ihr anzugleichen.<br /><br />Es hilft nur ihr ins Auge zu sehen, um ihr widerstehen zu können.<br /><br /><span style="font-style: italic;"></span>
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Heute morgen zeigte die Waage genau 85 Kilo an.<br />Mein zweites Etappenziel - dass ich nicht vor Stolz geplatzt bin ist alles.<br /><br />Die Ernährungsumstellung hat geklappt. Dachte ich.....<br /><br />Nun war heute ein ganz furchtbarer Tag. Ich stand heftigst unter Termindruck, musste ungeplant die jüngste Tochter aus der Schule abholen, da es ihr nicht gut ging und ziemlich viel hin und her organisieren.<br />Nebenher mussten wichtige Unterlagen geschrieben und vollendet werden.<br /><br />Alles in allem - es war arg stressig und ich lief konstant auf Hochtouren.<br /><br />Es kam, wie es eigentlich kommen musste, ich stopfte gerade wahllos eine Pizza und ein ein dickes Eis in mich hinein.<br /><span style="font-style: italic;"><br /></span>Ich<span style="font-style: italic;">&nbsp;</span>ließ mir gar keine Zeit zum Überlegen, denn mir war klar, mein Kopf wusste genau, was da warum falsch lief.<br /><br />Es ging nicht um Hunger. Ich hatte keinen. Es war diese Gier, die mich gerne in stressigen Situationen überfällt, geradeso, als wolle ich mich mit Essen belohnen, den Frust wegessen.<br />Das natürlich ist gänzlich irrational, da mit jedem Biss neuer Frust in mich hineingeschaufelt wird.<br /><br />In diesen Momenten wird mir klar, dass ich eindeutig an einer Essstörung leide.<br /><br />Ich bin nun nicht in ein tiefes Loch gefallen, weil ich die Pizza und das Eis verschlungen habe, ich finde es nur bedauerlich, dass ich nicht einmal in der Lage war und bin, das Essen dann wenigstens zu genießen.<br /><br />Es wird mir nicht weiter schwerfallen, morgen einfach weiter zu machen, mit dem, was ich Anfang des Jahres begonnen habe, aber ich weiß, ich bin vor derartigen Momenten des Rückfalls keineswegs geschützt, weil ich noch keine Alternative für mich entdeckt habe.<br /><br />Der Körper giert nach Fett und Süßem und statt ihm etwas wirklich Wohltuendes zu gönnen, gebe ich ungefragt nach und überlasse mich dieser hässlichen allesverschlingenden Gier.<br /><br />Und die Angst besteht darin, dieser Gier nicht nur zu verfallen, sondern sich ihr anzugleichen.<br /><br />Es hilft nur ihr ins Auge zu sehen, um ihr widerstehen zu können.<br /><br /><span style="font-style: italic;"></span>
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    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-02-24T19:14:35+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=751">
    			<title>Gespraech unter Dicken</title> 
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    			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Wow, wie viel hast Du abgenommen!&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;12,5 Kilo!&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Klasse, was machste? Schlank im Schlaf?&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Nein, ich habe die Ernährung umgestellt, versuche mehrmals in der Woche Dinner Cancelling und gehe mindestens dreimal die Woche ins Fitnessstudio!&quot;</span><br style="font-style: italic;" /><br /><span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Siehste, dazu fehlt mir die Zeit!&quot;</span><br /><br /><hr style="width: 100%; height: 2px;" /><br />Das wäre noch vor wenigen Wochen auch mein Spruch gewesen.<br />Frei nach dem Motto, ich würde ja gerne abnehmen, aber ich habe keine Zeit dafür.<br /><br />Ich fand mich gestern in meinem Gegenüber wieder.<br />Wahlweise kommt auch gerne: &quot;Abnehmen ist so teuer.......!&quot;<br /><br />Mit diesen Lügen beruhigt man das eigene Gewissen ganz wunderbar.<br />Natürlich wusste ich immer wenn ich so etwas sagte, dass es eine Lüge ist.<br />Vorgeschoben, um nicht den unbequemen Weg gehen zu müssen.<br /><br />Aber was der Kopf weiß muss er noch lange nicht einsehen.<br /><br />Ich reagierte regelmäßig sehr empört, wenn mir jemand sagte, ich müsse mehr Sport treiben.<br /><br />Neben Beruf, Familie und Haushalt nun auch noch Sport?<br />Klar, ich kann mich ja aufteilen.<br /><br />Natürlich ist das Quatsch.<br /><br />Ich wusste es, ich weiß es, aber das schützt nicht davor, wieder in diese Verhaltensmuster zu verfallen.<br /><br />Manchmal habe ich regelrecht Angst davor, wieder zurückzufallen in alte Gewohnheiten, den unbequemen Weg abzubrechen, den bequemen zu gehen.<br /><br />Zeit ist immer relativ.<br /><br />Weniger Zeit am Computer, weniger Zeit mit einem Buch auf dem Sofa und schon passt das mit dem Fitnessstudio.<br /><br />Aber die Psyche will überlistet werden und der innere Schweinehund bellt nicht nur laut.<br />Er beißt auch gerne mal zu.<br /><br /><br />
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    			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Wow, wie viel hast Du abgenommen!&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;12,5 Kilo!&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Klasse, was machste? Schlank im Schlaf?&quot;</span><br /><br /><span style="font-weight: bold;">Ich:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Nein, ich habe die Ernährung umgestellt, versuche mehrmals in der Woche Dinner Cancelling und gehe mindestens dreimal die Woche ins Fitnessstudio!&quot;</span><br style="font-style: italic;" /><br /><span style="font-weight: bold;">Sie:</span> <span style="font-style: italic;">&quot;Siehste, dazu fehlt mir die Zeit!&quot;</span><br /><br /><hr style="width: 100%; height: 2px;" /><br />Das wäre noch vor wenigen Wochen auch mein Spruch gewesen.<br />Frei nach dem Motto, ich würde ja gerne abnehmen, aber ich habe keine Zeit dafür.<br /><br />Ich fand mich gestern in meinem Gegenüber wieder.<br />Wahlweise kommt auch gerne: &quot;Abnehmen ist so teuer.......!&quot;<br /><br />Mit diesen Lügen beruhigt man das eigene Gewissen ganz wunderbar.<br />Natürlich wusste ich immer wenn ich so etwas sagte, dass es eine Lüge ist.<br />Vorgeschoben, um nicht den unbequemen Weg gehen zu müssen.<br /><br />Aber was der Kopf weiß muss er noch lange nicht einsehen.<br /><br />Ich reagierte regelmäßig sehr empört, wenn mir jemand sagte, ich müsse mehr Sport treiben.<br /><br />Neben Beruf, Familie und Haushalt nun auch noch Sport?<br />Klar, ich kann mich ja aufteilen.<br /><br />Natürlich ist das Quatsch.<br /><br />Ich wusste es, ich weiß es, aber das schützt nicht davor, wieder in diese Verhaltensmuster zu verfallen.<br /><br />Manchmal habe ich regelrecht Angst davor, wieder zurückzufallen in alte Gewohnheiten, den unbequemen Weg abzubrechen, den bequemen zu gehen.<br /><br />Zeit ist immer relativ.<br /><br />Weniger Zeit am Computer, weniger Zeit mit einem Buch auf dem Sofa und schon passt das mit dem Fitnessstudio.<br /><br />Aber die Psyche will überlistet werden und der innere Schweinehund bellt nicht nur laut.<br />Er beißt auch gerne mal zu.<br /><br /><br />
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    			<dc:publisher>suan</dc:publisher>
    			<dc:creator>suan</dc:creator>
    			<dc:subject>körperlich</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-02-23T11:33:26+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=750">
    			<title>Das Stiefel Trauma</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=750</link>
    			<description><![CDATA[Mit Überschreiten eines gewissen Fettheitsgrades konnte ich natürlich keine Stiefel mehr tragen.<br />Selbstverständlich gibt es Weitschaftstiefel, aber bislang fand ich kein schönes Exemplar.<br />Also kaufte ich grundsätzlich die Stiefel, die mir gefielen und wandte die diversen Tricks aller dicken Stiefelträgerinnen an.<br />Als da wären den Reißverschluss nicht ganz zu verschließen oder aber den Stiefel derart nach unten zu shoppen, dass sich das Leder wellig über die Fußknöchel schlägt.<br /><br />Ja, im Grunde hat man dann keinen Stiefel mehr, nur wellenschlagendes Leder am Fußknöchel, aber als dicker Mensch trickst man die eigene Psyche doch immer mal wieder gerne aus.<br /><br />Ich habe mir vor drei Wochen neue Stiefel gekauft.<br />Natürlich ohne Weitschaft, dafür aber wunderschön.<br /><br />Ich probiere die Teile ja grundsätzlich nicht im Laden an, weil ich es tunlichst vermeide, dass eine Verkäuferin durch den ganzen Laden brüllt:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Heee, Eva, ham wa noch Weitschaft?&quot;</span><br /><br /><br />Erst zu Hause bewunderte ich meine neuen Stiefel und zog sie denn auch an.<br />Sie passten nicht.<br />Ich meine, sie passten am Fuße wunderbar, aber meine Waden waren doch mal wieder bzw. immer noch zu stramm geraten - welch alberne Umschreibung.<br /><br />Ich shoppte also weiterhin und als mir das zu blöde wurde, stellte ich die Teile in die Ecke.<br /><br />Heute nun, zu meinem grandiosen Hexenkostüm, das ich zum Schulkarneval trug, kramte ich die Stiefel wieder heraus.<br /><br />Ich zog sie, zog den Reißverschluss hoch und dachte, ich seh nicht recht:<br /><br />Er ließ sich mühelos bis oben hin zu ziehen!<br /><br />Ein unglaubliches Erlebnis, wie ich gestehen muss.<br /><br />Die Waage zeigt 85,3 Kilo was bedeutet, 12,3 Kilo sind weg.<br /><br />Einige Gramm anscheinend auch an der Wade.<br /><br />Ich lege mein Trauma ad acta.<br /><br />Wow, welch ein Gefühl!<br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Mit Überschreiten eines gewissen Fettheitsgrades konnte ich natürlich keine Stiefel mehr tragen.<br />Selbstverständlich gibt es Weitschaftstiefel, aber bislang fand ich kein schönes Exemplar.<br />Also kaufte ich grundsätzlich die Stiefel, die mir gefielen und wandte die diversen Tricks aller dicken Stiefelträgerinnen an.<br />Als da wären den Reißverschluss nicht ganz zu verschließen oder aber den Stiefel derart nach unten zu shoppen, dass sich das Leder wellig über die Fußknöchel schlägt.<br /><br />Ja, im Grunde hat man dann keinen Stiefel mehr, nur wellenschlagendes Leder am Fußknöchel, aber als dicker Mensch trickst man die eigene Psyche doch immer mal wieder gerne aus.<br /><br />Ich habe mir vor drei Wochen neue Stiefel gekauft.<br />Natürlich ohne Weitschaft, dafür aber wunderschön.<br /><br />Ich probiere die Teile ja grundsätzlich nicht im Laden an, weil ich es tunlichst vermeide, dass eine Verkäuferin durch den ganzen Laden brüllt:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Heee, Eva, ham wa noch Weitschaft?&quot;</span><br /><br /><br />Erst zu Hause bewunderte ich meine neuen Stiefel und zog sie denn auch an.<br />Sie passten nicht.<br />Ich meine, sie passten am Fuße wunderbar, aber meine Waden waren doch mal wieder bzw. immer noch zu stramm geraten - welch alberne Umschreibung.<br /><br />Ich shoppte also weiterhin und als mir das zu blöde wurde, stellte ich die Teile in die Ecke.<br /><br />Heute nun, zu meinem grandiosen Hexenkostüm, das ich zum Schulkarneval trug, kramte ich die Stiefel wieder heraus.<br /><br />Ich zog sie, zog den Reißverschluss hoch und dachte, ich seh nicht recht:<br /><br />Er ließ sich mühelos bis oben hin zu ziehen!<br /><br />Ein unglaubliches Erlebnis, wie ich gestehen muss.<br /><br />Die Waage zeigt 85,3 Kilo was bedeutet, 12,3 Kilo sind weg.<br /><br />Einige Gramm anscheinend auch an der Wade.<br /><br />Ich lege mein Trauma ad acta.<br /><br />Wow, welch ein Gefühl!<br />
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    			<dc:date>2009-02-19T17:26:31+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=749">
    			<title>10,1 Kilo und niemand sieht es</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=749</link>
    			<description><![CDATA[Wahrscheinlich ist es Sucht.<br />Ansonsten ist es mir unbegreiflich, warum jeder Tag ein Kampf ist.<br />Ich habe keinen Hunger. Das ist es nicht.<br />Ich kämpfe gegen diese unersättliche Gier nach Süßigkeiten.<br /><br />Natürlich weiß mein Kopf, dass das krank ist.<br />Ebenso ist mir bewusst, dass ich diese Süßigkeiten nicht brauche.<br />Dennoch ist es Kampf.<br /><br />Vielleicht lässt sich das am ehesten vergleichen mit dem Wunsch nach einer Zigarette, wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat?<br /><br />Ich habe nie geraucht, stelle mir das Gefühl aber ähnlich vor.<br /><br />Die Tage verinnen momentan zu schnell.<br />Beruflich bin ich arg eingespannt und innerhalb der Familie ist auch immer etwas los.<br /><br />Mir bleibt kaum Zeit, groß über das Abnehmen nachzudenken, zu sinnieren, Pläne zu schmieden.<br /><br />Mittlerweile habe ich 10.1 Kilo abgenommen.<br />Für die wenigen Wochen ein erstaunliches Resultat, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.<br /><br />Und das, obwohl ich durchaus so manchen Kampf gegen meine innere Gier verliere.<br />Zurück bleibt stets der schale Geschmack der Disziplinlosigkeit.<br /><br />Die Gedanken drehen sich sehr schnell im Kreis. Einmal zu einer Süßigkeit gegriffen, bin ich mir plötzlich - von einer Minute zur anderen - ganz sicher, dass ich eigentlich doch gar nicht abnehmen muss.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Ich meine, ich habe eine Familie und Freunde, die mich so lieben wie ich bin.</span><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Ich habe Erfolg im Beruf - geht es mir nicht gut?</span><br style="font-style: italic;" /><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Und so schlimm sieht man mit 30 Kilo Übergewicht doch gar nicht aus, oder?</span><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Komm, den einen kannst Du noch, kannst ja morgen weniger essen.....</span><br /><br />Der Punkt nur ist: Mir geht es deutlich besser mit jedem Kilo weniger.<br />Ich fühle mich deutlich besser mit jedem Gramm, dass die Waage weniger Zeit.<br />Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Hosen anfangen zu schlabbern und nichts mehr am Bauch kneift.<br /><br />Abnehmen, das ist für mich die Steigerung meiner Lebensqualität und dennoch bleibt es Kampf.<br /><br />Es hat sich eingependelt, dass ich drei- bis viermal in der Woche zum Sport gehe.<br />Zeit, die mir natürlich an anderer Stelle fehlt.<br />Und dennoch habe ich mich in den wenigen Wochen bereits daran gewöhnt und die Sportzeit zu schätzen gelernt.<br />Zeit, die ich für mich und meine Gedanken habe.<br />Zeit, in der ich mich nicht um andere sorgen muss, in der ich nicht hektisch von einer Organisiererei in die nächste verfalle.<br />Zeit nur für mich.<br /><br />Ich mag den Sport nach wie vor nicht.<br />Die Geräte sind immer noch meine Feinde. Nicht alle, aber einige.<br />Die Bauchmuskelübungen quälen mich, weil ich sie nie gebraucht habe, diese Muskeln und sie nun jämmerlich aufschreien.<br /><br />Ich absolviere brav meine Trainingsrunde und belohne mich jedesmal mit dem Gang in die Sauna.<br />Dort kann ich herrlich entspannen, abschalten, zur Ruhe kommen.<br /><br />10,1 Kilo sind eine Menge Masse, doch niemand scheint es zu sehen.<br /><br />Ich warte immer noch auf den Augenblick, in dem jemand die entscheidend motivierenden Worte zu mir sagt: <span style="font-style: italic;">&quot;Mensch, hast du abgenommen?&quot;</span><br /><br />Doch vielleicht bedarf das erst zehn weiterer Kilos.<br />Ich bleibe am Ball.<br />Der Kampf geht weiter.<br style="font-style: italic;" /><br /><br style="font-style: italic;" /><br style="font-style: italic;" /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[Wahrscheinlich ist es Sucht.<br />Ansonsten ist es mir unbegreiflich, warum jeder Tag ein Kampf ist.<br />Ich habe keinen Hunger. Das ist es nicht.<br />Ich kämpfe gegen diese unersättliche Gier nach Süßigkeiten.<br /><br />Natürlich weiß mein Kopf, dass das krank ist.<br />Ebenso ist mir bewusst, dass ich diese Süßigkeiten nicht brauche.<br />Dennoch ist es Kampf.<br /><br />Vielleicht lässt sich das am ehesten vergleichen mit dem Wunsch nach einer Zigarette, wenn man mit dem Rauchen aufgehört hat?<br /><br />Ich habe nie geraucht, stelle mir das Gefühl aber ähnlich vor.<br /><br />Die Tage verinnen momentan zu schnell.<br />Beruflich bin ich arg eingespannt und innerhalb der Familie ist auch immer etwas los.<br /><br />Mir bleibt kaum Zeit, groß über das Abnehmen nachzudenken, zu sinnieren, Pläne zu schmieden.<br /><br />Mittlerweile habe ich 10.1 Kilo abgenommen.<br />Für die wenigen Wochen ein erstaunliches Resultat, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.<br /><br />Und das, obwohl ich durchaus so manchen Kampf gegen meine innere Gier verliere.<br />Zurück bleibt stets der schale Geschmack der Disziplinlosigkeit.<br /><br />Die Gedanken drehen sich sehr schnell im Kreis. Einmal zu einer Süßigkeit gegriffen, bin ich mir plötzlich - von einer Minute zur anderen - ganz sicher, dass ich eigentlich doch gar nicht abnehmen muss.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Ich meine, ich habe eine Familie und Freunde, die mich so lieben wie ich bin.</span><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Ich habe Erfolg im Beruf - geht es mir nicht gut?</span><br style="font-style: italic;" /><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Und so schlimm sieht man mit 30 Kilo Übergewicht doch gar nicht aus, oder?</span><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">Komm, den einen kannst Du noch, kannst ja morgen weniger essen.....</span><br /><br />Der Punkt nur ist: Mir geht es deutlich besser mit jedem Kilo weniger.<br />Ich fühle mich deutlich besser mit jedem Gramm, dass die Waage weniger Zeit.<br />Es ist ein tolles Gefühl, wenn die Hosen anfangen zu schlabbern und nichts mehr am Bauch kneift.<br /><br />Abnehmen, das ist für mich die Steigerung meiner Lebensqualität und dennoch bleibt es Kampf.<br /><br />Es hat sich eingependelt, dass ich drei- bis viermal in der Woche zum Sport gehe.<br />Zeit, die mir natürlich an anderer Stelle fehlt.<br />Und dennoch habe ich mich in den wenigen Wochen bereits daran gewöhnt und die Sportzeit zu schätzen gelernt.<br />Zeit, die ich für mich und meine Gedanken habe.<br />Zeit, in der ich mich nicht um andere sorgen muss, in der ich nicht hektisch von einer Organisiererei in die nächste verfalle.<br />Zeit nur für mich.<br /><br />Ich mag den Sport nach wie vor nicht.<br />Die Geräte sind immer noch meine Feinde. Nicht alle, aber einige.<br />Die Bauchmuskelübungen quälen mich, weil ich sie nie gebraucht habe, diese Muskeln und sie nun jämmerlich aufschreien.<br /><br />Ich absolviere brav meine Trainingsrunde und belohne mich jedesmal mit dem Gang in die Sauna.<br />Dort kann ich herrlich entspannen, abschalten, zur Ruhe kommen.<br /><br />10,1 Kilo sind eine Menge Masse, doch niemand scheint es zu sehen.<br /><br />Ich warte immer noch auf den Augenblick, in dem jemand die entscheidend motivierenden Worte zu mir sagt: <span style="font-style: italic;">&quot;Mensch, hast du abgenommen?&quot;</span><br /><br />Doch vielleicht bedarf das erst zehn weiterer Kilos.<br />Ich bleibe am Ball.<br />Der Kampf geht weiter.<br style="font-style: italic;" /><br /><br style="font-style: italic;" /><br style="font-style: italic;" /><br />
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    			<dc:publisher>suan</dc:publisher>
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    			<dc:date>2009-02-14T08:06:50+02:00</dc:date>
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			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=748">
    			<title>Das Mantra der Diaet Gurus</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=748</link>
    			<description><![CDATA[
Dem Mantra aller Diät Gurus folgend, trinke ich also Unmengen. Ich trinke Tee und Wasser, wahlweise auch Wasser und Tee.<br />Nun bin ich mir zwar sicher, dass kein Diät Guru falsch liegt mit der Annahme, Trinken sei wichtig, nur weiß ich nicht, ob die bei all ihren Thesen das zeitliche Problem berücksichtigt haben?<br />Mich zumindest findet man, sofern ich nicht gerade trinke, auf der Toilette.<br /><br />Ich denke, ich werde beizeiten mein Arbeitszimmer dorthin verlegen.<br /><br />Auch nachts findet man mich nun zwei- bis dreimal an diesem häuslichen Ort.<br />Dies verbessert, wie ich kurz anmerken möchte, meine Laune nicht zwangsläufig.<br />Alleine das Aufstehen aus dem warmen Bett und hinüberschlurfen in das eher kühlere Bad kosten mich fast ebenso viel Überwindung wie der Gang ins Fitnesstudio.<br /><br />Ich werde mir ein Heldinnen Schild ins Bad hängen.<br />Wenn ich schon keines mit mir herumtragen kann......<br /><br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
Dem Mantra aller Diät Gurus folgend, trinke ich also Unmengen. Ich trinke Tee und Wasser, wahlweise auch Wasser und Tee.<br />Nun bin ich mir zwar sicher, dass kein Diät Guru falsch liegt mit der Annahme, Trinken sei wichtig, nur weiß ich nicht, ob die bei all ihren Thesen das zeitliche Problem berücksichtigt haben?<br />Mich zumindest findet man, sofern ich nicht gerade trinke, auf der Toilette.<br /><br />Ich denke, ich werde beizeiten mein Arbeitszimmer dorthin verlegen.<br /><br />Auch nachts findet man mich nun zwei- bis dreimal an diesem häuslichen Ort.<br />Dies verbessert, wie ich kurz anmerken möchte, meine Laune nicht zwangsläufig.<br />Alleine das Aufstehen aus dem warmen Bett und hinüberschlurfen in das eher kühlere Bad kosten mich fast ebenso viel Überwindung wie der Gang ins Fitnesstudio.<br /><br />Ich werde mir ein Heldinnen Schild ins Bad hängen.<br />Wenn ich schon keines mit mir herumtragen kann......<br /><br /><br />
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			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=747">
    			<title>lahmer Gaul</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=747</link>
    			<description><![CDATA[
Naja, ich meine, ich würde auch nicht auf ein Pferd wetten, das in den vergangenen Rennen zwar hurtig losgelaufen, dann auf offener Strecke die Lust verloren hat und das Ziel nie gesehen hat.<br /><br />Deshalb verstehe ich, dass kein Mensch mir glaubt, dass ich es ernst meine.<br /><br />Gerne wird mir da noch einmal extra die Pralinenschachtel entgegengehalten mit den netten Worten: <span style="font-style: italic;">&quot;Nun nimm doch, zier dich nicht so!&quot;</span><br />Auch immer wieder gerne gehört der Satz: <span style="font-style: italic;">&quot;Der eine Keks macht den Kohl auch nicht fett!&quot;</span> gefolgt von albernen Gekicher.<br /><br />Trotzdem habe ich die erste Woche tapfer durchgehalten.<br />Schon allein das traute mir niemand zu.<br />3 Kilo weniger zeigte die Waage heute morgen, das Wasser habe ich also schonmal vergrault, nun geht es ran an den Speck.<br /><br />Fünf von sieben Tagen war ich im Fitnessstudio, da behaupte noch mal jemand, ich sei keine wahre Heldin.<br /><br />Gestern zum Beispiel, das war die Hölle.<br />Nicht allein, dass ich mich an den Geräten abquäle, nein, da treffe ich erst schweißtriefend die ehemalige Kindergärtnerin meiner Töchter und musste hören:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Ach, SIE hier, naja, bisschen Abspecken wäre ja auch nicht schlecht bei dem Gewicht!&quot; </span>dazu ein wissendes Schmunzeln.<br />Ich neige ja dazu in solchen Augenblicken ein wenig biestig zu werden und konterte hechelnd mit meiner letzten Luft (während ich selbstverständlich eifrig weiterradelte):<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Sie waren auch schonmal schlanker!&quot; </span>und konzentrierte mich dann wieder auf meinen Radelvorgang.<br /><br />Kurze Zeit später rempelte mich die Mutter einer Freundin meiner Tochter an:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Ey, was machst Du denn hier? Dich hab ich ja hier noch nie gesehen, seit wann bist Du denn hier Mitglied!&quot;</span><br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Verdient hätte ich den goldenen Mitgliedsausweis, wenn ich dann mal käme!&quot; </span>keuche ich erneut und frage mich, warum die mich nicht einfach alle nur radeln lassen?<br />Demonstrativ stöpsle ich mir meine Ohrpfropfen rein und lasse mich von Madonna berieseln: Miles away.....<br /><br />Sie scheint die einzige zu sein, die weiß, wohin ich mich sehne.<br />Aber natürlich radele ich weiter.<br />Wahrscheinlich habe ich längst meine ganze Heimatstadt durchradelt auf dem Teil.<br /><br />Die Ohrstöpsel haben etwas für sich. Ich höre nicht mehr wie laut ich atme.<br />Wobei &quot;lautes Atmen&quot; trifft es jetzt nicht im Kern, ich bin längst im Hechelstadium angekommen, man könnte meinen, ich läge in den Presswehen.<br /><br />Da ich ja leicht paranoid veranlagt bin, ziehe ich die Stöpsel zwischendurch immer mal wieder heraus und überprüfe, ob mein Gekeuche noch nicht zu peinlich, laut und penetrant geworden ist.<br />Ich habe Glück, die Beschallungsmusik des Aerobickurses nebenan übertönt mein Geächze mühelos.<br /><br />Schön, dann auch noch eine Arbeitskollegin zu treffen. Noch schöner ihre Mitteilung an mich, ich sei auch wirklich zu fett.<br /><br />Ich trete die Pedale derart aggressiv, dass ich meinen neuen persönlichen Rekord breche und 8.5 Kilometer in 20 Minuten fahre.<br />Immerhin verbrauchte das 188 Kalorien.<br /><br />Die Kollegin läuft lässig, elegant auf dem Laufband.<br />Kein Schweiß rinnt über ihr perfekt geschminktes Gesicht. Ihre 36er Klamotten sind bügelfrisch und sie schafft es mühelos, sich mit mir zu unterhalten, während ich fix und fertig vom Rad steige.<br />Ich meine, sie unterhält sich natürlich im Grunde mit sich selber, da ich nicht in der Lage bin zwischen zwei gestöhnten Atemzügen auch noch so etwas wie Worte aus meinem Munde perlen zu lassen.<br /><br />Ich lächle höflich und zeige dann demonstrativ auf die anderen Geräte.<br />ICH bin schließlich nicht zum Plaudern hierhergekommen.<br /><br />Ehrlich gesagt stinke ich nach Achselschweiß.<br />Meine Haare hängen mir verschwitzt um die Ohren und ich sehe aus, als hätte ich soeben den Marathon meines Lebens bewältigt.<br /><br />Ich finde es ein wenig schade, dass ich mir kein Schild umhängen kann:<br /><br />Ich, Susanne, habe meinen inneren Schweinehund bereits fünfmal hintereinander besiegt!<br /><br />Die Gefahr, dass man mich neben dick auch noch für gaga hält ist einfach zu groß.<br /><br />Doch mein innerlicher Triumph ist mir gewiss!!!<br /><br />
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[
Naja, ich meine, ich würde auch nicht auf ein Pferd wetten, das in den vergangenen Rennen zwar hurtig losgelaufen, dann auf offener Strecke die Lust verloren hat und das Ziel nie gesehen hat.<br /><br />Deshalb verstehe ich, dass kein Mensch mir glaubt, dass ich es ernst meine.<br /><br />Gerne wird mir da noch einmal extra die Pralinenschachtel entgegengehalten mit den netten Worten: <span style="font-style: italic;">&quot;Nun nimm doch, zier dich nicht so!&quot;</span><br />Auch immer wieder gerne gehört der Satz: <span style="font-style: italic;">&quot;Der eine Keks macht den Kohl auch nicht fett!&quot;</span> gefolgt von albernen Gekicher.<br /><br />Trotzdem habe ich die erste Woche tapfer durchgehalten.<br />Schon allein das traute mir niemand zu.<br />3 Kilo weniger zeigte die Waage heute morgen, das Wasser habe ich also schonmal vergrault, nun geht es ran an den Speck.<br /><br />Fünf von sieben Tagen war ich im Fitnessstudio, da behaupte noch mal jemand, ich sei keine wahre Heldin.<br /><br />Gestern zum Beispiel, das war die Hölle.<br />Nicht allein, dass ich mich an den Geräten abquäle, nein, da treffe ich erst schweißtriefend die ehemalige Kindergärtnerin meiner Töchter und musste hören:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Ach, SIE hier, naja, bisschen Abspecken wäre ja auch nicht schlecht bei dem Gewicht!&quot; </span>dazu ein wissendes Schmunzeln.<br />Ich neige ja dazu in solchen Augenblicken ein wenig biestig zu werden und konterte hechelnd mit meiner letzten Luft (während ich selbstverständlich eifrig weiterradelte):<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Sie waren auch schonmal schlanker!&quot; </span>und konzentrierte mich dann wieder auf meinen Radelvorgang.<br /><br />Kurze Zeit später rempelte mich die Mutter einer Freundin meiner Tochter an:<br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Ey, was machst Du denn hier? Dich hab ich ja hier noch nie gesehen, seit wann bist Du denn hier Mitglied!&quot;</span><br /><br /><span style="font-style: italic;">&quot;Verdient hätte ich den goldenen Mitgliedsausweis, wenn ich dann mal käme!&quot; </span>keuche ich erneut und frage mich, warum die mich nicht einfach alle nur radeln lassen?<br />Demonstrativ stöpsle ich mir meine Ohrpfropfen rein und lasse mich von Madonna berieseln: Miles away.....<br /><br />Sie scheint die einzige zu sein, die weiß, wohin ich mich sehne.<br />Aber natürlich radele ich weiter.<br />Wahrscheinlich habe ich längst meine ganze Heimatstadt durchradelt auf dem Teil.<br /><br />Die Ohrstöpsel haben etwas für sich. Ich höre nicht mehr wie laut ich atme.<br />Wobei &quot;lautes Atmen&quot; trifft es jetzt nicht im Kern, ich bin längst im Hechelstadium angekommen, man könnte meinen, ich läge in den Presswehen.<br /><br />Da ich ja leicht paranoid veranlagt bin, ziehe ich die Stöpsel zwischendurch immer mal wieder heraus und überprüfe, ob mein Gekeuche noch nicht zu peinlich, laut und penetrant geworden ist.<br />Ich habe Glück, die Beschallungsmusik des Aerobickurses nebenan übertönt mein Geächze mühelos.<br /><br />Schön, dann auch noch eine Arbeitskollegin zu treffen. Noch schöner ihre Mitteilung an mich, ich sei auch wirklich zu fett.<br /><br />Ich trete die Pedale derart aggressiv, dass ich meinen neuen persönlichen Rekord breche und 8.5 Kilometer in 20 Minuten fahre.<br />Immerhin verbrauchte das 188 Kalorien.<br /><br />Die Kollegin läuft lässig, elegant auf dem Laufband.<br />Kein Schweiß rinnt über ihr perfekt geschminktes Gesicht. Ihre 36er Klamotten sind bügelfrisch und sie schafft es mühelos, sich mit mir zu unterhalten, während ich fix und fertig vom Rad steige.<br />Ich meine, sie unterhält sich natürlich im Grunde mit sich selber, da ich nicht in der Lage bin zwischen zwei gestöhnten Atemzügen auch noch so etwas wie Worte aus meinem Munde perlen zu lassen.<br /><br />Ich lächle höflich und zeige dann demonstrativ auf die anderen Geräte.<br />ICH bin schließlich nicht zum Plaudern hierhergekommen.<br /><br />Ehrlich gesagt stinke ich nach Achselschweiß.<br />Meine Haare hängen mir verschwitzt um die Ohren und ich sehe aus, als hätte ich soeben den Marathon meines Lebens bewältigt.<br /><br />Ich finde es ein wenig schade, dass ich mir kein Schild umhängen kann:<br /><br />Ich, Susanne, habe meinen inneren Schweinehund bereits fünfmal hintereinander besiegt!<br /><br />Die Gefahr, dass man mich neben dick auch noch für gaga hält ist einfach zu groß.<br /><br />Doch mein innerlicher Triumph ist mir gewiss!!!<br /><br />
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    			<dc:date>2009-01-12T17:28:20+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=746">
    			<title>quadratisch, praktisch, ich</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=746</link>
    			<description><![CDATA[Da saß ich mal wieder und radelte.<br />Normalerweise schaue ich stumpfsinnig auf die Wand vor mir und vertreibe mir die Zeit mit innerlichen Flüchen.<br />Manchmal horche auch in mich hinein und warte auf das Gefühl der Euphorie, das sich doch bei sportlichen Aktivitäten einstellen soll.<br /><br />Ich habe schon sowas von in mich hineingehorcht, nahezu schier unmöglich, noch tiefere Horchstellen ausfindig zu machen, aber was soll ich sagen?<br /><br />Nichts.<br /><br />Nichts ist im Grunde auch nicht wahr, denn immerhin erklingen meine innerlichen Flüche, aber von der Euphorie scheine ich noch meilenweit entfernt.<br /><br />Darum fiel mein Blick, die gelb gestrichene Wand ist auf Dauer doch zu eintönig, heute mal nach rechts.<br /><br />Ich radelte also und schaute nach rechts.<br />Dass mich nicht der Schlag traf ist alles.<br /><br />Ich konnte meinen Schrecken gerade noch einigermaßen verstecken.<br />Die Grimasse, die ich zog, führten andere Nutzer sicher auf meine verzweifelten Radelanstrengungen zurück.<br /><br />Ich saß also da, radelte, schaute nach rechts und fiel fast vom Rad, denn das, was mir der Spiegel dort offenbarte war ganz nüchtern betrachtet eine einzige Katastrophe.<br /><br />Wie soll ich das jetzt mal anschaulich beschreiben.<br />Also unter meinem Kopf und dem Doppelkinn - erwähnte ich schon meine Doppelkinnneurose? - also unter dem und dem gedrungenen Hals war irgendwie ein Quadrat.<br />Okay, man könnte schon sagen, ein eher abgerundetes Qudrat, aber irgendwie eben schon sehr quadratisch.<br /><br />Und dann kamen noch die Beine.<br />Bzw. das, was man davon sehen konnte.<br /><br />Es sah also aus, als säße ein zuckendes Quadrat auf dem Rad.<br /><br />Alles in allem war ich nicht nur entsetzt, sondern ich war das Entsetzen in Person.<br /><br />Just in dem Moment, ich hatte mich noch gar nicht wieder gefasst, kam eine Freundin auf mich zu und meinte ganz nett:<br /><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">&quot;Wow, hast Du abgenommen? Du siehst so schlank aus!&quot;</span><br /><br />Wenn man sich soeben als zuckendes Quadrat wahrgenommen hat, ist dies kein Kompliment.<br />Das wusste die arme Freundin nicht und so bin ich auch nicht an die Gurgel gesprungen, ich überlegte jedoch, wie ich ausgesehen haben muss, bevor ich so aussah wie heute.<br />Denn wenn ich heute schlanker aussehe und dennoch quadratisch, dann ist mein Urzustand kaum mehr ermess- und schon gar nicht mehr vorstellbar.<br /><br />Ich keuchte ein paar einigermaßen höfliche Worte, die sowieso nicht zu verstehen waren, da ich so aggressiv in die Pedalen trat, dass mein Atem streikte und ich ins Röcheln überging.<br /><br />Meine Freundin zeigte großes Verständnis für meine Atemnot und lobte meinen Fleiß ehe sie grazil in so einen Möderkurs schritt.<br /><br />Ich radelte also weiter.<br />So eine gelbe Wand ist auch ganz schön.<br />Manchmal weiß man Schlichtheiten erst zu schätzen, wenn man zuvor Scheußlichkeiten zu sehen bekommen hat.<br /><br />Ich werde den Besitzer des Studios verklagen.<br />Der Spiegel gehört abgenommen.<br /><br />Er kann von Glück sagen, dass ich keinen Herzinfarkt bekommen habe!<br /><br /><br />
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    			<content:encoded><![CDATA[Da saß ich mal wieder und radelte.<br />Normalerweise schaue ich stumpfsinnig auf die Wand vor mir und vertreibe mir die Zeit mit innerlichen Flüchen.<br />Manchmal horche auch in mich hinein und warte auf das Gefühl der Euphorie, das sich doch bei sportlichen Aktivitäten einstellen soll.<br /><br />Ich habe schon sowas von in mich hineingehorcht, nahezu schier unmöglich, noch tiefere Horchstellen ausfindig zu machen, aber was soll ich sagen?<br /><br />Nichts.<br /><br />Nichts ist im Grunde auch nicht wahr, denn immerhin erklingen meine innerlichen Flüche, aber von der Euphorie scheine ich noch meilenweit entfernt.<br /><br />Darum fiel mein Blick, die gelb gestrichene Wand ist auf Dauer doch zu eintönig, heute mal nach rechts.<br /><br />Ich radelte also und schaute nach rechts.<br />Dass mich nicht der Schlag traf ist alles.<br /><br />Ich konnte meinen Schrecken gerade noch einigermaßen verstecken.<br />Die Grimasse, die ich zog, führten andere Nutzer sicher auf meine verzweifelten Radelanstrengungen zurück.<br /><br />Ich saß also da, radelte, schaute nach rechts und fiel fast vom Rad, denn das, was mir der Spiegel dort offenbarte war ganz nüchtern betrachtet eine einzige Katastrophe.<br /><br />Wie soll ich das jetzt mal anschaulich beschreiben.<br />Also unter meinem Kopf und dem Doppelkinn - erwähnte ich schon meine Doppelkinnneurose? - also unter dem und dem gedrungenen Hals war irgendwie ein Quadrat.<br />Okay, man könnte schon sagen, ein eher abgerundetes Qudrat, aber irgendwie eben schon sehr quadratisch.<br /><br />Und dann kamen noch die Beine.<br />Bzw. das, was man davon sehen konnte.<br /><br />Es sah also aus, als säße ein zuckendes Quadrat auf dem Rad.<br /><br />Alles in allem war ich nicht nur entsetzt, sondern ich war das Entsetzen in Person.<br /><br />Just in dem Moment, ich hatte mich noch gar nicht wieder gefasst, kam eine Freundin auf mich zu und meinte ganz nett:<br /><br style="font-style: italic;" /><span style="font-style: italic;">&quot;Wow, hast Du abgenommen? Du siehst so schlank aus!&quot;</span><br /><br />Wenn man sich soeben als zuckendes Quadrat wahrgenommen hat, ist dies kein Kompliment.<br />Das wusste die arme Freundin nicht und so bin ich auch nicht an die Gurgel gesprungen, ich überlegte jedoch, wie ich ausgesehen haben muss, bevor ich so aussah wie heute.<br />Denn wenn ich heute schlanker aussehe und dennoch quadratisch, dann ist mein Urzustand kaum mehr ermess- und schon gar nicht mehr vorstellbar.<br /><br />Ich keuchte ein paar einigermaßen höfliche Worte, die sowieso nicht zu verstehen waren, da ich so aggressiv in die Pedalen trat, dass mein Atem streikte und ich ins Röcheln überging.<br /><br />Meine Freundin zeigte großes Verständnis für meine Atemnot und lobte meinen Fleiß ehe sie grazil in so einen Möderkurs schritt.<br /><br />Ich radelte also weiter.<br />So eine gelbe Wand ist auch ganz schön.<br />Manchmal weiß man Schlichtheiten erst zu schätzen, wenn man zuvor Scheußlichkeiten zu sehen bekommen hat.<br /><br />Ich werde den Besitzer des Studios verklagen.<br />Der Spiegel gehört abgenommen.<br /><br />Er kann von Glück sagen, dass ich keinen Herzinfarkt bekommen habe!<br /><br /><br />
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    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-01-10T16:47:19+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=745">
    			<title>Motivation ist alles</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=745</link>
    			<description><![CDATA[<div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/kilos/schlanksein.jpg" /><br /></div><div style="text-align: center;">&nbsp;</div>]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/kilos/schlanksein.jpg" /><br /></div><div style="text-align: center;">&nbsp;</div>]]></content:encoded>
    			<dc:publisher>suan</dc:publisher>
    			<dc:creator>suan</dc:creator>
    			<dc:subject>Kilos u. Kalorien</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-01-10T07:43:10+02:00</dc:date>
  			</item>
			<item rdf:about="http://augenbloglich.de/index.php?id=744">
    			<title>Kilo Panik</title> 
    			<link>http://augenbloglich.de/index.php?id=744</link>
    			<description><![CDATA[In der Sauna sprang mich die folgende Titelseite nahezu an:<br /><br /><br /><div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/kilos/kilo22.jpg" /><br /><br /><br /><div style="text-align: left;">Natürlich musste ich das lesen, denn nichts legitimiert das eigene Dicksein mehr, als die Gewichtszunahme anderer Menschen.<br />Und wenn diese Menschen dann auch nich bildschöne Prominente sind, schlägt das eigene Gewissen doch gleich ein paar Purzelbäume.<br /><br />Da lag ich also nun, dick und träge in meiner Saunaliege und besah mir die Fotos dieser hübschen Menschen.<br /><br />Vorher - nachher Bilder, was sonst?<br /><br />Man sah in der Tat, dass die ein oder andere der Damen minimal zugenommen hat, aber sagen wir mal so, tendenziell hatten sich einige da von dürr auf schlank gegessen.<br />Um das für meine eigene Psyche ausnutzen zu wollen, musste ich schon sehr um die Ecke denken.<br />Ein simples: <span style="font-style: italic;">&quot;Na siehste, sogar die nehmen zu!&quot; </span>half da auch nicht mehr.<br /><br />Um die Ecke denken verbraucht keine Kalorien, also konnte ich mich doch nicht länger mit diesen Damen beschäftigen.<br /><br />Naheliegender ist es da schon, die anderen Saunabesucher kritisch zu beäugen und sich zu freuen, wenn  jemand auftaucht, der mindestens das eigene Gewicht, wenn nicht noch einige Kilos mehr mit sich herumträgt.<br />Das mindert - befremdlicherweise - das eigene Leid enorm.<br /><br />Sofort spricht das innere Ich zu einem und macht darauf aufmerksam, dass man erstens nicht alleine dick ist und zweitens es ja noch weitaus dickere Menschen gibt als man selber einer ist.<br /><br />Das legitimiert sozusagen das eigene Gewicht und man fühlt sich gleich bedeutend besser!<br /><br />Gut, dieses Gefühl verfällt mit dem nächsten Blick in den Spiegel, aber wie ich schon einmal schrieb, nichts kann ich besser, als Spiegel zu ignorieren......<br /><br />Ich finde es sowieso eine Frechheit, das Fitnessstudio und die Sauna überall und an allen denkbaren Orten mit Spiegeln zu bestücken, aber das wäre wieder ein ganz anderes Thema..........<br /><br /></div></div>
]]></description>
    			<content:encoded><![CDATA[In der Sauna sprang mich die folgende Titelseite nahezu an:<br /><br /><br /><div style="text-align: center;"><img src="/images/kunde/kilos/kilo22.jpg" /><br /><br /><br /><div style="text-align: left;">Natürlich musste ich das lesen, denn nichts legitimiert das eigene Dicksein mehr, als die Gewichtszunahme anderer Menschen.<br />Und wenn diese Menschen dann auch nich bildschöne Prominente sind, schlägt das eigene Gewissen doch gleich ein paar Purzelbäume.<br /><br />Da lag ich also nun, dick und träge in meiner Saunaliege und besah mir die Fotos dieser hübschen Menschen.<br /><br />Vorher - nachher Bilder, was sonst?<br /><br />Man sah in der Tat, dass die ein oder andere der Damen minimal zugenommen hat, aber sagen wir mal so, tendenziell hatten sich einige da von dürr auf schlank gegessen.<br />Um das für meine eigene Psyche ausnutzen zu wollen, musste ich schon sehr um die Ecke denken.<br />Ein simples: <span style="font-style: italic;">&quot;Na siehste, sogar die nehmen zu!&quot; </span>half da auch nicht mehr.<br /><br />Um die Ecke denken verbraucht keine Kalorien, also konnte ich mich doch nicht länger mit diesen Damen beschäftigen.<br /><br />Naheliegender ist es da schon, die anderen Saunabesucher kritisch zu beäugen und sich zu freuen, wenn  jemand auftaucht, der mindestens das eigene Gewicht, wenn nicht noch einige Kilos mehr mit sich herumträgt.<br />Das mindert - befremdlicherweise - das eigene Leid enorm.<br /><br />Sofort spricht das innere Ich zu einem und macht darauf aufmerksam, dass man erstens nicht alleine dick ist und zweitens es ja noch weitaus dickere Menschen gibt als man selber einer ist.<br /><br />Das legitimiert sozusagen das eigene Gewicht und man fühlt sich gleich bedeutend besser!<br /><br />Gut, dieses Gefühl verfällt mit dem nächsten Blick in den Spiegel, aber wie ich schon einmal schrieb, nichts kann ich besser, als Spiegel zu ignorieren......<br /><br />Ich finde es sowieso eine Frechheit, das Fitnessstudio und die Sauna überall und an allen denkbaren Orten mit Spiegeln zu bestücken, aber das wäre wieder ein ganz anderes Thema..........<br /><br /></div></div>
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    			<dc:publisher>suan</dc:publisher>
    			<dc:creator>suan</dc:creator>
    			<dc:subject>körperlich</dc:subject>
    			<dc:rights>Copyright &#169; 2009 suan</dc:rights>
    			<dc:date>2009-01-10T07:42:19+02:00</dc:date>
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