Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Augenblicke

Treppensturz

Seit zweieinhalb Jahren steige ich diese winzige Treppe nun eifrigst hinauf und hinab. Ich trage Massen an Schulkram hoch und auch wieder herunter. Ich balanciere volle Tabletts hinauf, etwas leerere wieder hinunter.
Seit zweieinhalb Jahren ist es mir gelungen, dies heil und unbeschadet zu überstehen.

Nicht so heute.

Nun weiß ich also, dass ein Abrutschen auf der obersten Stufe und ein unelegantes Festhalten am Geländer folgendes bewirkt:

1. das Geländer reißt aus seiner "Verankerung" und schwebt nun frei im Raume

2. Bilder, die zuvor an der Wand hingen, fallen bei derartigen VorFÄLLEN gerne von selbiger und dem Fallenden auf den Kopf

3. Holzspiltter dringen unsanft in diverse Köperteile

4. man kann durchaus einen aufgeplatzten Daumen davon tragen

5. Körperstellen und -teile schmerzen, von deren Existenz man zuvor nichts geahnt hatte

6. es wird einem grottenschlecht und man kann sich kaum auf den Beinen halten

7. Blut wirkt auf beigen Fliesen sehr dramatisch

8. Kinder können es schlecht ertragen, wenn Mutter eine ganze Treppe hinabstürzt

9. so ein Fall verdeutlicht sehr schön, dass Übergewicht nicht immer leicht "zu tragen ist"


Und nun wanke ich wieder zum Sofa meine Blessuren pflegen.......

augenBloglich 12.11.2006, 13.27 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein bescheidener Tag ist.......

...wenn der Kindergarten in der Schule anruft, da Tochter 2 stark kränkelt und Tochter 1 bereits krank zu Hause liegt.

...man selber beim Versuch die Tür zu einem Geldautomaten zu öffnen, die eigene EC Karte durchbricht und nun keinerlei Möglichkeit mehr hat an das Geld auf seinem Konto zu gelangen, da die Bank in einem gänzlich anderen Ort beheimatet und Auszahlungen nur noch dort vorgenommen werden können.

...das Gesundheitsamt wegen einer nicht einzudämmenden Läuseplage ein Auge auf die eigene Schulklasse wirft.

...man selber erste deutliche Grippeanzeichen verspürt, aber mit selbigen vier Stunden Schulschwimmen mit je zwei Klassen durchstehen muss.

...man nach Hause kommt und sich gleich wie im Lazarett fühlt, gleichzeitig noch viele schöne Rechnungen auf einen warten.

...man zwischen kranken Kindern, Grippemitteln und aufgebrachten Schuleltern am Telefon hin und her pendelt und sich sehnlichst das Wochenende herbeiwünscht!

augenBloglich 19.10.2006, 18.51 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Mit offenen Augen

Zehn Stunden lang draußen.
Das Kleine sehen.
Mit offenen Augen durch Wald, Wiesen, Felder.
Die Stille hören.

Schön war es gestern.
















augenBloglich 11.10.2006, 08.35 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das Laute und das Leise

Leben ist so voller Gegensätze.
Während es beruflich und zu Hause eher laut und trubelig zugeht, zieht es mich manchmal hinaus, das Leise zu suchen und zu genießen.

Wenige Orte gibt es, wo ich das Leise umgeben vom Lauten genießen kann.

Ein Park voller tobender Kinder und doch unzählig viele Nischen, zum Ruhe finden, Ideen sammeln, Energie tanken.

Das Leise und das Laute.
Das Drinnen und das Draußen.

Mein eines ICH, mein anderes ICH.














augenBloglich 10.09.2006, 19.06 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Alltagsblessuren

Was hab ich mich aufgeregt.
Innerlich.
Natürlich innerlich, ich meine, es muss ja nicht jeder gleich mitbekommen WIE alltagsblöd ich bin.
Da gibt es diesen einen Lieblingsschirm. Nicht, dass ich Schirme generell sehr mag, aber dieser Schirm ist eben einfach mein Lieblingsschirm und das seit 15 Jahren.
Wahrscheinlich mag ich ihn so sehr, weil er mein doch arg kindliches Gemüt widerspiegelt. Bunte verteilt auf diesem Schirm sind nämlich neben der Arche Noah all die netten Tierchen.
Also, obwohl ich es weder mit der Kirche, noch mit der Bibel noch mit Schirmen habe: Dies ist mein Lieblingsschirm, aber das erwähnte ich ja bereits.

Nichtsdestotrotz fristet das Teilchen ein unbequemes Dasein in meinem Auto.
Stets bereit für Momente wie vorhin, als es draußen nämlich wie aus Kübeln goss und ich mein Auto verlassen musste.

Ein Griff zu meinem Schirm. Noch ein Griff, blindes Kramen, hektisches Wühlen - dann die Erkenntnis: da ist kein Schirm.

Auch nach eingehender Inspektion fand sich kein Schirm und ich schrie innerlich Zeter und Mordio ob meiner Blödheit, den Schirm zu verlieren.
Ich sah es förmlich vor Augen.
Heute Morgen nahm ich meine Tasche vom Beifahrersitz und dabei muss der Schirm herausgepurzelt sein.
Also schimpfte ich - innerlich - mit mir, weil, so blöd kann man ja eigentlich nicht sein, das nicht zu bemerken, wenn ein Stockschirm aus dem Auto fällt.
Gut, ich kenne mich, ich weiß, es gibt Momente und Menschen, die können sehr wohl so blöd sein und also tanzte ich - innerlich - meinen Trauertanz.

Und wie ich da so vor mich hintanzte und trauerte und wütete - na, sagen wir mal geschätzte 30 Minuten lang - dämmerte  mir irgendwann, dass ich die Beifahrertür heute gar nicht geöffnet, sondern meine Tasche quer durchs Auto zu mir gezogen hatte.
Dabei hatte sich nämlich der Taschenriemen ca. 387 mal um die Handbremse gewickelt, was mich ebenfalls bereits zum Fluchen brachte.

Wenn ich also aber gar nie die Beifahrertür geöffnet hatte, wie bitte soll dann der Schirm heraus gefallen sein?
Wenn der Schirm aber nun nicht herausgefallen war, wo steckte er dann?

Sicher, ich kann mich auf mein Gedächtnis verlassen. Ganz im hintersten, tiefsten Winkel versteckt, fand sich denn ja auch die Information und das Erinnern daran, dass ich den Schirm mit in die Schule genommen hatte.

Ich gehe davon aus, dass er immer noch am Schrank in meiner Klasse hängt.
Gut zu wissen!


augenBloglich 30.08.2006, 14.49 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

hin und wieder

Manchmal bin ich einfach nur müde.
Hin und wieder erwischt mich so ein Augenblick, wo ich trübsinnig aus dem Fenster starre, das Streiten der Mädchen, die Terminflut im Kopf, das Planen des Unterrichts, die familiären Sorgen, die bedrängende Ideenfülle und das immer-noch-mehr-auf-einmal-tun-Wollen in weite Ferne wünsche oder besser noch, gar mich in weite Ferne wünsche.

Das sind Sekunden, in denen ich mir wünsche, die Last und Vielzahl der Verwantwortungen abzustreifen wie einen nutzlos gewordenen alten Mantel.

Meist schleicht sich dann sehr schnell ein verstohlenes Lächeln in mein Gesicht.
Im Grunde meines Herzens weiß ich natürlich, dass ich genau dann nicht mehr ich sein würde.

Und wer verliert sich schon gerne selbst?

augenBloglich 24.08.2006, 20.27 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kaum zu glauben!

Ich gehöre also zu jenen Müttern, die sich gleich von Anfang an bei der Lehrerin des eigenen Kindes beliebt machen, weil sie nicht klar kommen......
Tausendmal habe ich mir die drei Abholzeiten der Ganztagsschule notiert.
Selbstverständlich war ich mir sicher, ich hätte mir diese drei popeligen Zeiten gemerkt.
Ich meine, es waren drei einfache Zeiten. Keine bionomische Formel, einfach nur drei Zeiten.
Ich schrieb also Lenas Lehrerin einen kurzen Brief, in dem ich erklärte, dass Lena jeden Tag bis 15 Uhr in der Betreuung bleiben soll.
So weit, so gut.

Heute früh ereeilte mich dann ein Anruf in der Schule.
Die von mir gewünschte Abholzeit gibt es gar nicht.
Meine Gesichtsröte wird höchstwahrscheinlich durchs Telefonkabel ans andere Ende der Leitung gekrabbelt sein.

Mein Verständnis für alle nichtklarkommenden Mütter wächst.

augenBloglich 11.08.2006, 14.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Einschulung

Seit nunmehr zwölf Jahren habe ich jedes Jahr aufs Neue eine Einschulungsfeier mitgemacht. Mal als Aktive, die mit der eigenen Klasse den I-Männchen etwas vorgeführt hat, mal als aufgeregt wartende Erstklasslehrerin, die es nicht erwarten konnte, ihre neuen Schützlinge zu sehen und mit in die Klasse zu nehmen.

Das Gefühl, das eigene Kind einzuschulen ist ein ganz anderes.
Die Spannung, die mich beherrscht hat wenig mit den Feierlichkeiten und dem morgigen Tag zu tun.
Viel mehr mit den Fragen, wie wird meinem Kind die Schule gefallen und wie wird es die "Schule schaffen"?

Wir wissen noch nicht, wer Lenas Klassenlehrer oder -lehrerin sein wird.
Im Grunde spielt das auch eher eine untergeordnete Rolle, denn es gibt zu viele andere Faktoren, die darauf einwirken, ob Lena gerne zur Schule gehen wird oder nicht.

Seit Tagen zählt sie die noch zu schlafenden Nächte. Sie kann es kaum erwarten endlich ein Schulkind zu sein......

Gemeinsam haben wir heute das Material beschriftet und geübt, die Sachen richtig im Tornister zu verstauen.

Bleibt mir noch, die Schultüte zu packen und alles  für morgen früh bereit zu legen.

Es ist aufregend, die andere Seite kennenzulernen. Und ich bin mir sicher, es wird hilfreich sein!

augenBloglich 09.08.2006, 19.25 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Larvenverdacht

Dieses Buch ist schuld.
Genau das versuche ich meinen mich umgebenden Mitmenschen klar zu machen, aber alles, was sie sehen wollen, ist eine hysterische Frau, die hektisch zu winken und mit den Armen zu flattern beginnt, wenn auch nur die kleinste müde Stubenfliege sich ihr auf 3 Metern nähert.

Ja, diese Menschen haben gut Lachen. Sie haben ja auch nicht vor Ekel erschaudernd jene realistisch geschilderte Stelle in einem ansonsten müden Buch gelesen, die mich nun seit drei Tagen verfolgt.

Okay, die Handlung spielt in Mexiko, wie der Name des Buches auch direkt preisgibt.
"Das Mayaritual" ist kein Werk von großartiger Brillanz, aber, Passagen des Buches verfolgen mich in meine tiefsten Alpträume.

Man stelle sich nun aber auch mal folgende erquickende Szene vor.
Frau sagt zu Mann: "Du, ich hab hier eine dicke Beule."
So weit so gut.
Mein Mann würde das jetzt erstmal nicht für so außergewöhnlich ansehen, da ich ständig irgendwo dicke Beulen mit mir herumtrage, mangels motorischer Ungeschicklichkeit meinerseits.
Würde ich dann noch behaupten: "Die Beule wandert!" würde er mich irritiert anschauen und ein fortgeschrittenes Gaga-Syndrom diagnostizieren.

Ich aber weiß ja nun, dass es in Mexiko (warum also nicht auch hier?) diese gemeine Pferdebremse gibt, die, wenn ich das richtig voreinander bekomme, ihre Eier auf Moskitoweibchen (oder waren es Männchen?) setzt.
Jene Moskitos aber nun - die ja auch rasch mal von Mexiko hierherfinden könnten - stechen nun - beispielsweise - einen Menschen.
In die winzig kleine Stichwunde kullern nun die noch winzigeren kleinen Eierchen der gemeinen Pferdebremse und fristen nun unter menschlicher Haut ihr Dasein.

Die kleinen Eierchen bleiben aber nun gar keine kleinen Eierchen, sondern es schlüpfen kleine Larven heraus, die sich erstmal unter der Haut dick und fett fressen und natürlich bewegen.

Jetzt mal bitte!
Eine eklige Larve unter meiner Haut, die mich von innen beknabbert. Bah, wen es da nicht schaudert.
Nun nehmen wir mal an, der Autor siedelt diese bewegliche Beule (man schlussfolgere: erst Ei, dann Larve) als kleine Stirnbeule an eine weibliche Stirn an.

Ich habe hin und wieder auch schonmal Stirnbeulen. Nein, ehrlich. Und wenn die anfangen, sich zu bewegen, kann ich sicher sein, dass sich so eine eklige Larve an mir gütlich tut.

Im schlimmsten Falle, so der Autor, wächst die Beule und wächst und man schubbert sich und wundert sich und mit einem Mal - knall - platzt das Teilchen auf und heraus fliegt eine riesengroße, bläulich schimmernde Pferdebremse.

Ich meine, es ist doch nicht verwunderlich, dass ich nun, nach Lesen dieser detaillreich und plastisch geschilderten Passage, jeden Fliegenfurz näher betrachte, oder?

Sicher, wahrscheinlich hat sich der Autor da gewagte künstlerisch-biologische Freiheiten erlaubt, aber weiß man's denn?

Ich persönlich hätte jetzt ungern so eine Fliegenlarve unter der Haut, die sich von meinen abgestorbenen Zellen - oder was immer sie da vorfinden mag - ernährt und hin und her kraucht und weißderdeibel was treibt.

Und so ein bisschen Armwedeln mag zwar durchaus befremdlich und merkwürdig anmuten, aber in gewisser Weise ist es ja sogar eine Art von Sport.
Oder so.

augenBloglich 04.08.2006, 15.51 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Büchernostalgie

Ich liebe Bücher. So ist das nun einmal. Ich gehe sozusagen eine symbiotische Beziehung mit jenen Werken ein, die ich einst las und lese.
Rein platztechnisch wurde es nun aber mal Zeit, sich von einigen Exemplaren zu trennen.
Vor Monaten hatte ich schon grob vorsortiert und etwa 135 Bücher beiseite gelegt, um, ja, um sie irgendwann einmal "loszuwerden".

Gestern nun schien ein prächtiger Tag für die Bücherloswerdaktion.
Frohen Mutes und vor allem guten Willen begab ich mich also in den Haufen Bücher, der - grob vorsortiert - nun seit Monaten hier herum lag und das eh schon volle Arbeitszimmer aus allen Nähten platzen ließ.

Bereits als ich das erste Buch zur Hand nahm, meldete sich der böse Büchergeist in mir:

"Du willst "Eva Luna" von Allende weggeben?", wollte er entrüstet wissen und meinen Einwand: "Ich habe es irgendwann mal gelesen, weiß nicht mal mehr was drin steht!" verwarf er direkt mit:
"Dann lies es nochmal. Man gibt doch ein Allende Buch nicht weg!"

Zögerlich schwenkte das Buch in meiner Hand.
"Es ist eine Allende Buch, das gehört zur Allgemeinbildung", raunte der böse Büchergeist mir zu und auch wenn ich den Einwand richtig schwach fand, stapelte ich das Buch vorsorglich mal bei den Eventuellfällen.

Während Buch zwei und drei keinerlei bösen Geister und nostalgischen Gefühle hervorriefen, enfuhr dem bösen Büchergeist bei Exemplar 4 ein zorniger Ausruf:
"Nicht dieses Buch! Bist du verrückt!?"

"Äh, es ist ein Jugendbuch, ich habe es gelesen als ich 12 war!"

"Jaja, ich weiß, "Pfui, Spinne" von Nöstlinger, aber ich bitte dich. Erinnere dich an das Weihnachtsfest von 1982!"

"Ja, ich weiß",
seufzte ich "Damals erhielt ich das Buch, las es noch am Heilig Abend durch und beglückte am nächsten Tag meine Familie beim Weihnachtskaffee mit der detaillierten Schilderung von fünf jugendlich harmlosen Sexszenen, die in dem Buch vorkamen!"

"Genau, es war doch der Hit, als du verkündest hast, das Buch sei sooo klasse, Tim und Nina trieben es gleich fünfmal hintereinander...... und sämtlichen Verwandten fiel das Essen aus dem Mund! So ein Buch gibt man doch nicht weg."

"Genau, war ich schon fast überzeugt, vielleicht wollen meine Töchter es irgendwann mal lesen....!"

Vorsorglich verschwand nun auch dieses Werk auf dem Eventuellstapel und so langsam wurde ich gut Freund mit dem bösen Büchergeist.

Ich meine, der Gute hatte aber auch stets und immer so verdammt recht.
Wie kann ich ein Lexikon der Antike, selber schon schwer antik weggeben, wenn ich gar nicht wissen kann, ob ich es je noch einmal brauche?
Gut, im Zeitalter des Internet ist die Warscheinlichkeit, dass ich je wieder in dieses Werk schaue verschwindend gering, aber man weiß doch nie, oder?

Oder dann Konsalik. Ich besitze genau einen Konsalik. "Geliebte Korsarin". Heiß und innig geliebt mit 13/14 Jahren.
Weiß ich, ob ich im Alter nicht nocheinmal Konsalik Gelüste bekomme?
Gut, ganz aktuell ist es eher schämenswert, aber wozu gibt es Abstellräume?

Und dann die Kinderbücher. Nicht meine, nein, die nicht mehr aktuellen unserer Kinder.
Die KANN ich doch nicht EINFACH weggeben.
Was zum Teufel sollen dann die irgendwann-Enkelkinder bei ihrer Oma lesen?

Nein, nein, so ging das nicht merkte ich schnell.
Stunden waren vergangen und der Eventuellstapel bog sich bereits bedenklich zur Seite, als ich den bösen Büchergeist kurzzeitig des Raumes verwies, Mülltüten holte und alles mit fest geschlossenen Augen in selbige packte.
13 Mülltüten waren das. Randvoll.

Es hat übrigens etwas durchaus Schwieriges an sich, Bücher mit geschlossenen Augen in Mülltüten zu packen.

Ich hielt den bösen Büchergeist in Ketten, ich sperrte ihn ein und missachtete sein Seufzen, Keuchen, Stöhnen, Heulen.

Nach dem schweißtreibenden Akt die Säcke in meinem Auto zu verstauen, wusste ich jedoch nicht so recht weiter.
Wegschmeißen?

"Um Himmelswillen, viel zu schade!", schrie es aus dem Käfig zu mir rüber.
Na gut, also klapperte ich sie ab.
Die Krankenhäuser und Bibiotheken, die Second Hand Shops und Werkstätten.

"Vorsortiert?" war die Standardfrage
"Äh, nein!", meine stete Antwort und so wurd ich sie nicht los, die Lasten meiner Vergangenheit.

"Siehste, das ist Schicksal!" keifte es hysterisch von der Büchergeist Seite.
"Genau!", stimmte ich zu, als ich sah, dass vor mir gerade ein Altpapiercontainer geleert wurde.

"MÖRDERIN!", waren seine letzten an mich gerichteten Worte.
Ich weiß nicht, wohin er entschwunden ist, der böse Büchergeist, aber ich, ich fühle mich herrlich befreit.







augenBloglich 30.06.2006, 11.58 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25