Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Augenblicke

Gartengefühle

Mit dem Wort Garten verbinde ich in erster Linie eines: Arbeit. In zweiter Linie dann: verdorrte Pflanzen (wahlweise ersoffen).
Nun ist es so, dass ich sowas von keinen grünen Daumen habe, das geht schon gar nicht mehr.
Folglich haben meine Balkonpflanzen den Sommer nicht überlebt, hängen die Blätter meiner Zimmerpflanzen entweder halb tot und mega schlapp und kraftlos herab oder aber die Pflanzen lernen schwimmen.

So weit so gut.
Nun wurde mir also - beruflicherseits - ein Beet zugewiesen.
Ein großes Beet.
Ich würde sagen, ein für mein bescheidenes Gartenwissen gigantomatisches Beet.
Noch gedeiht auf diesem Riesenteil nur eines: Wiese.

Ich persönlich mag Wiese. Sie wächst und wächst, sieht immer grün aus und man kann sich darauf setzen und picknicken.
Nur allein: Andere Menschen sehen dies anders und so muss das besagte gigantomatische Beet also bepflanzt werden.
Und erst graslos gemacht werden - natürlich.
(Oder wie auch immer, woher soll ich das wissen?)

Eifrig wie ich bin, kaufte ich also bei Aldi zig Packs Zwiebeln. Na, diese Frühblühdingens.
Ich bin mir nun nur nicht sicher, ob denen das wochenlange Fahren im erhitzten Kofferraum gut getan hat.
Nicht, dass ich Mitleid mit den Zwiebelchen hätte, aber eher doch mit mir, die ich im Schweiße meines Angesichts das Beet (erwähnte ich die Größe dessen?) umgegraben haben werde, um besagte erhitzte Zwiebeln einzupflanzen, zu setzen oder was auch immer.

Man beachte die Futur Form meiner Worte.
Natürlich weiß ich erstens nicht, wann diese Zwiebeln nun in die Erde gehören und zweitens nicht, was ich mit all dert schönen Wiese machen soll.
Mal abgesehen von drittens, wie tief man die Zwiebeln unterbuddelt, wie dicht beieinander die Dinger liegen dürfen und überhaupt.

Außerdem frage ich mich, wie um Himmelswillen ich denn bitte später Umkraut erkennen soll?
Ich meine, das ganze Gartenzeugs sieht grün aus. Gut. Was weiß denn ich, was böses und was gutes Grün sein soll?

Neee, mich schafft allein der Gedanke an dieses Riesenbeet, das nun meiner Fürsorge obliegt.
Obläge mir das Teil ganz allein, würde ich ja - in der Tat - einen Friedhofsgärtner bitten mir das Beet ordentlich zu halten.
(Nein, es ist natürlich kein Grab, aber es wäre sicherlich mal eine schöne Abwechslung für einen Friedhofsgärtner!)

Nun ist diese Idee aber auch keine sonderlich gute und so wie es aussieht bleibt es mir nicht erspart einen Schnellkurs im Gärtnern zu machen..........
Wer weiß, vielleicht wächst er mir noch, der grüne Daumen!



augenBloglich 07.09.2005, 16.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

36

Ich finde, 36 ist ein ausgesprochen gutes Alter. So ziemlich mittendrin. Noch jung genug, um sich möchtegern jugendlich zu fühlen, noch nicht alt genug, um weise sein zu müssen.
Mit 36 hat man einiges hinter sich, aber eben auch die Hoffnung und den Wunsch, dass noch einiges vor einem liegen möge.
Noch jung genug, um viel zu planen.
Leider aber auch jung genug, um viel zu vieles aufzuschieben.

Mit dem Alter ist das so eine Sache. Ich fühle mich grundsätzlich nie so alt wie ich bin. Mir scheint immer, ich bin so Mitte bis Ende zwanzig stehen geblieben. Innerlich. Wir reden jetzt mal nicht vom äußeren Erscheinungsbild. Da scheine ich - schenke ich meinen Schulkindern Glauben - so zwischen 17 und 56 angesiedelt zu sein.
;-)

Ein Problem ist auch, dass ich oft auf Anhieb nicht weiß wie alt ich bin. Gut, heute weiß ich es, sogar sehr genau, aber in drei Monaten kann das schon wieder anders aussehen - oder nächste Woche.
Beim Arzt geschieht es oft, dass mich jemand fragt: "Wie alt sind Sie jetzt?" und ehrlich, ich habe mich da schonmal versehentlich ein Jahr älter oder auch jünger gemacht. Manchmal muss ich gar nachrechnen, weil ich so verwirrt bin, dass ich es nicht auf Anhieb weiß.
Das ist so, seit ich in den Dreißigern stecke. Da scheint alles leicht zu verwischen und keine wirkliche Rolle mehr zu spielen, ob 31 oder 34 oder gar eben 36!

Jedenfalls ist die 40 noch ein klein wenig entfernt und ich bin gespannt, ob mich irgendwann so ein 40er Koller packt, wie ich ihn bei Freundinnen miterleben durfte oder eher: musste.

Nein, mit 36 bin ich ziemlich zufrieden!
Und ehrlich, 36 ist - vergleichsweise - doch wirklich noch verdammt jung, oder?

augenBloglich 29.08.2005, 06.05 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL

zu müde.....

......zum Schreiben. Volle Fahrt eingetaucht in den normalen Rhythmus. Von Null auf Hundert und gleich auf die Überholspur.
Genau so, wie ich es brauche. Nur: Mir fallen die Augen zu. Alles andere muss warten....

augenBloglich 23.08.2005, 17.45 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ferienendgefühle

Es ist jedes Mal wieder aufregend. Seit zehn Tagen kribbelt es bereits in mir, ich wurde unruhig, stellte mich gedanklich wieder auf die Schule ein und bin voller Tatendrang. Jetzt freue ich mich auf morgen, kann es kaum erwarten "meine" Kinder wieder zu sehen, bin gespannt, was sie zu berichten haben, ob es ihnen gut geht, ob neue Gesichter hinzukommen, ob sie strahlend und froh oder mit hängenden Schultern in die Schule kommen.

Zu Hause nerve ich alle Menschen seit Tagen, weil ich nur noch ein Thema kenne. Ich sitze stundenland und bastle, bereite vor und lebe mich so richtig aus.
In solchen Momenten wird mir immer bewusst, welch großes Glück ich mit diesem Beruf habe.
Welch Glück, mich irgendwann in jungen Jahren richtig entschieden zu haben und welch noch größeres Glück, eine feste Anstellung zu haben.

Ich weiß nicht, wie viele Menschen ihren Beruf lieben können. Wie viele Menschen ihren Beruf als Bereicherung empfinden dürfen. Als Ausgleich, als Ansporn, als Herausforderung und als etwas, dass sie nicht missen möchten.

Gerade in der heutigen Zeit, wo manch einer froh ist, überhaupt irgendwo arbeiten zu können und arbeiten zu dürfen.

Ich habe Glück gehabt und dafür bin ich sehr dankbar.

Und nun hibbele ich weiter herum, plane noch ein wenig, bastle noch ein wenig und kann es kaum erwarten.....

augenBloglich 21.08.2005, 16.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lähmung

Ich empfinde mich manchmal als sehr seltsam. In den letzten Tagen sprudelten die Ideen bezüglich vieler Dinge förmlich aus mir heraus. Wo immer ich mich befand, ein Einfall löste den nächsten ab. Es war ein herrliches Gefühl, gedanklich derart kreativ die Treppen auf und ab zu flitzen.
Sobald es dann an die konkrete Umsetzung der Ideen ging, ich alles bereit legte und stellte und nur noch hätte loslegen müssen, überfiel mich mit einem Male bleischwere Lähmung.
Ich sah, wohin ich wollte, hatte das Ziel sehr klar vor Augen. Der Ansporn war da und doch, ich saß da, wie blockiert und verdaddelte meine Zeit.
Dass, was ich mir vornahm, was zuvor in mir sprudelte, überkochte, keinen Halt mehr fand, das verpuffte "außen" mirnichtsdirnichts im luftleeren Raum.

Wie blockiert, unfähig tätig zu werden saß ich vor mir selbst und in mir wuchs der Ärger. Frust über mich selber. Nicht einfach aufzustehen und die Lähmung abzuschütteln.
Nicht einfach stark zu sein, energiegeladen, kraftvoll.

Das Fazit ist, ich habe lediglich ein Minimum von dem geschafft, was ich hätte schaffen können.
In mir trubelt es nach wie vor, aber es ist, als säßen die Ideen hinter Gittern und ich fänd den Schlüssel nicht, um das olle Schloss aufzuschließen.

Dämlich.
Das ist vielleicht das Wort, das es am ehesten trifft!

augenBloglich 19.08.2005, 20.24 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

lästig

Meine Güte, mich zieht es alle drei Minuten auf die Toilette.
Man könnte meinen, ich sei schwanger.

augenBloglich 17.08.2005, 06.39 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

darf ich vorstellen ... ?? Teil II

Ich bin die Frau, die sich gerade mörderisch darüber aufgeregt hat, dass unten auf der Straße vor unserem Haus irgendein Depp (!) mindestens zehn Minuten lang nonstop seine Hupe drückte.
Nach etwas dieser Zeit wurde es mir zu bunt und ich schaute mal aus dem Fenster hinab auf die ansonsten so gut wie nie befahrene Straße.
Parkte dort doch ein kleiner, alter, dreckiger Polo.

Erwähnenswert vielleicht noch, dass besagter Polo beide Türen weit geöffnet hatte und so kein Durchkommen war.

Nun gut, ich war erst seit einer Stunde wieder zu Hause. Auch ohne das Hupen hätte ich - eventuell - irgendwann gemerkt, dass ich vergaß die Türen zu schließen.

augenBloglich 15.08.2005, 18.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

man nehme......

....ein klein wenig Sahne, fülle sie in eine Schale. Nun gebe man leicht angeweichtes Vanille Eis darüber und einen Hauch von Schokosauce.
Man setze sich voller Vorfreude an den Tisch, lege die Beine hoch, betrachte noch einmal sein erschaffenes, essbares Kunstwerk.
Lasse dann die Kalorien am geistigen Auge vorbeiziehen, gebe sich selbst die Absolution und versinke im vollendeten Genuss........

.....nur um sich in der nächsten Minute von einer respektlosen Fünfjährigen sagen zu lassen:
"Mama, ist das nicht ein bisschen gierig?"


augenBloglich 14.08.2005, 20.26 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

das hab ich nun davon

Nicht gegangen. Hier geblieben. Eis gegessen.
Und, was habe ich nun davon?
Ein mächtig schlechtes Gewissen.
Selbst Schuld.

augenBloglich 12.08.2005, 20.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

und da wir gerade bei Politik sind

Kann man hier ja mal lauschen, was ein Herr Stoiber so von sich gibt:


Wahlkampf mit "Ossi" Polemik

augenBloglich 11.08.2005, 20.21 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25