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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Alltagskram

Wohnraumgestaltung

Dies war einmal das Wohnzimmer der Familie S.
Familie S. besteht aus Vater, Mutter und zwei kleinen Töchtern.



Nun fragt ihr Euch bestimmt:
Was ist hier geschehen?

Nun, Frau S., die Mutter der Familie war eines Samstag morgens alleine mit ihren beiden Töchtern zu Hause, da der Vater - also Herr S. - arbeiten musste.
Frau S. ist schon seit über sechs Jahren eine Mutter.
Nur hat Frau S. in dieser mütterlichen Zeit die wirklich wichtigen Regeln des mütterlichen Daseins noch nicht verstanden.
Frau S. hat nämlich einfach ihre beiden kleinen Töchter 15 lange Minuten allein im Wohnzimmer gelassen.
Während die beiden armen kleinen Töchter nun so ganz allein im Wohnzimmer waren, nahm Frau S. sich die Freiheit heraus im angrenzenden Schlafzimmer zu bügeln.

Ihr wisst ja, dass ein Wohnzimmer zum Wohnen gedacht ist und genau das haben sich die beiden kleinen Töchter von Frau S. auch gedacht, als sie begannen das Wohnzimmer ein wenig wohnlicher zu gestalten.

Frau S., die Mutter, die ihre Kinder also einfach ganz allein lässt, ahnt gar nichts von den Verschönerungsversuchen ihrer beider fleißigen Kinder.

Die beiden Töchter hingegen finden schnell heraus, dass fast alle Möbelteile beweglich sind und gestalten das ansonsten langweilige Wohnzimmer kindgerecht um.

Stühle kann man nämlich schnell zu Budenwänden werden lassen und Decken bilden praktische Abdeckungen.
Aber bestimmt wisst ihr das alles schon.

Die größere Tochter der Frau S. wollte nun aber auch noch einen Entspannungsbereich haben.
Ein Entspannungsbereich ist etwas, wo man sich ausruhen kann und an nicht viel denken muss.

So ein Entspannungsbereich wird erst richtig toll, wenn man sämtliche Kissen der ganzen Wohung zusammenträgt und einen Kissenbergentspannungsbereich erschafft.

Langsam wird Frau S. nun der Bügelei überdrüssig und kommt - endlich - mal wieder in das Wohnzimmer.

Frau S. traut ihren Augen kaum, denn dort wo einstmals Wohn- und Esszimmer waren befindet sich nun (laut Aussagen ihrer beiden Töchter) eine wahre Entspannungswiese.

Die Töchter der Frau S. können darum auch gar nicht verstehen, dass Frau S. möchte, dass das alles ganz schnell wieder aufgeräumt wird.

Aber so ist das mit den Erwachsenen und den Wohnräumen.
Vielleicht haben die Erwachsenen auch einfach bloß verlernt zu entspannen?

augenBloglich 27.01.2007, 10.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Grunddreck

Ich verstehe es ja auch nicht.
Gerade gewischt, schon ist alles wieder krümelig.
Gerade gebügelt, schon ist alles wieder knittrig.
Gerade den Tisch abgewischt, schon klebt wieder alles.
Gerade gegessen, schon sitzt es auf der Hüfte.

Ich nehme an, ich bin ein Magnet. Einer, der Dreck, Krümel, Knitter und Fett magisch anzieht.
Darum auch dieser beständige Grunddreck um mich herum.........

augenBloglich 14.02.2006, 18.03 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Darf ich vorstellen?

Ich bin die Frau, die gerade eben beim Kinderarzt ihren Büchereiausweis über die Theke reicht und sich dann minutenlang fragt, warum die Sprechstundenhilfe sie amüsiert und irritiert angrinst.

augenBloglich 11.01.2006, 10.17 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

der schreckliche Sven

Ich konnte unsere Mädel nun davon überzeugen, dass Wicki ein Junge ist. Hart war der Kampf, aber ich gehe siegreich daraus hervor.
Schon stellt sich uns nun aber ein neues Problem.

"Mama, warum trägt der schreckliche Sven immer diese große Kugel mit sich herum?"

möchten meine Töchter wissen.
Meine undurchdachten Lösungsvorschläge wurden mit Verachtung gestraft.

Natürlich haben meine Kinder recht, wenn sie darauf hinweisen, dass er die Kugel schlecht als Waffe werfen kann, solange sie an seinem Körper befestigt ist.....
Meine Theorie, er trüge die Kugel nur, um eben schrecklicher auszusehen, wurde mit äußerter Kritik gar verlacht.

Sachdienliche Hinweise nehmen wir gerne - auch an diesem Orte - entgegen!



Bild gefunden bei: Kika.de

augenBloglich 29.12.2005, 11.55 | (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Alternativen

Ich meine, eine Phobie mehr oder weniger, was macht das schon? Mein Kochbuch zeigt mir tausend Alternativen. Gelatine ... pfff ..... wer ist schon auf Gelatine angewiesen? Wir jedenfalls nicht.

Die Philadelphia-Torte ist wunderbar gelungen, auch die Mokka-Buttercreme-Torte. Mandarinen-Schmand geht immmer und Mini Amerikaner müssen sein am Kindergeburtstag.

Bitte wer fragt da noch nach dieser ollen Champagner sowieso Torte?
Champagner kann man eh besser trinken.
Meine ich.

augenBloglich 25.12.2005, 12.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

mein Gelatine-Trauma

Jeder Mensch schleppt ja nun so das ein oder andere Trauma mit sich herum. Darum bin ich auch eher froh darüber, dass es sich bei meinem Privattrauma um ein eher harmloses handelt.

Allerdings kann es sehr lebensprägend sein, wenn die erste selbstgebackene Torte beim Anschneiden vor der kompletten Familie sozusagen auf dem Esstisch verläuft.
Noch einschneidender das Gegackere sämtlicher männlicher Besucher, die mitleidvollen Blicke einiger Gäste sowie die schlauen Sprüche aller älteren weiblichen Angehörigen.

Fortan überschlug ich jedes Rezept, das auch nur den Hauch von Gelatine in sich trug.

Nun wäre ich selbstverständlich nicht ich, wenn ich nicht - zu Höhenflügen neigend - dieses Trauma allein und gewagt zu bekämpfen beabsichtigen würde.

Aus diesem Grunde wird es morgen - eventuell - eine Champagner-Frucht-Torte geben.
Natürlich habe ich vorgesorgt. Sollte die Gelatine wieder nicht so wie ich wollen, habe ich noch eine Philadelphia Torte in petto.
Der Wackelpudding nämlich, der verweigert mir nie seine Dienste.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und eine Portion Gelassenheit! Möge die Gelatine zusammenpappen was das Zeug hält!

augenBloglich 24.12.2005, 09.22 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

unsere kleinen Krippen

Wir haben ein klein wenig gebastelt:













augenBloglich 18.12.2005, 13.34 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

subtropisches Schwimmvergnügen

Lena freut sich auf Dienstag Nachmittag.
Dienstag Nachmittag findet stets ihr heißgeliebter Schwimmkurs statt.
Auch ich freue mich. Gibt es etwas Schöneres, als bei diesem trüben, trostlosen, feuchtnassen Wetter eintauchen zu dürfen in die 35 Grad eines kleines Hallenbades?

Nun gut, man muss Nerven wie Drahtseile haben, um das Gekreische der 10 Kinder auszuhalten, die da frohgemut durch das Wasser tollen. Auch sollte man nicht allzu zimperlich sein, was das Schwitzen betrifft.
Und ganz und gar unempfindlich sollte man gegenüber jenen Müttern sein, die man am liebsten bereits nach fünf Minuten......

Nun gut.
Lassen wir das.
Ich bin ganz entspannt.

Der Schwimmkurs, um die ganze Geschichte jetzt mal durchaus sachlich anzugehen, findet in einer winzigen Halle statt. Über die Temperatur und das Klima dort muss ich keine weiteren Worte verlieren.
Die Mütter sitzen auf einer feuchten Bank nahe des Beckenrandes und bewundern ihre Sprösslinge und deren Leistungen.
[Desinteressierte Mütter wagen es auch schonmal innerhalb der 60 Minuten ihren Blick von ihrem begabten Sprössling abzuwenden und in eine Zeitschrift oder ein Buch zu schauen - nicht, ohne durch strafende Blicke getadelt zu werden.]

Nun saß ich also dort und schaute und lobte und las.
Wäre da nicht dieser Junge gewesen, der überhaupt nicht in den Kurs gehörte, sondern heute mal als weitaus älterer Bruder zu Gast war.
Dieser Junge sprang sehr gerne vom Beckenrand.
Er hatte sichtlichen Gefallen daran und an sich ist an solch sportlichen Aktivitäten nichts auszusetzen.
Nur - jetzt muss schließlich ein "nur" kommen - nur sprang er erstens immer dann, wenn er nicht springen durfte und sollte, sprang er zweitens immer den kleinen Kindern (also auch meinem begabten Sprössling) auf den Kopf und machte er drittens mir Vorliebe "Arschbomben".

Der erste gekonnte Sprung ließ einen großen Schwall Wasser über mich und eine neben mir sitzende Mutter schwappen.
Nun ja. Wir lächelten gequält - Kinder eben.

Die Mutter lachte lauthals - klar, sie bekam keinen Tropfen ab, saß schließlich am anderen Ende.

Der zweite Sprung brach Lena - um es mal überspitzt zu formulieren - beinahe das Genick.

Die Mutter lachte lauthals - klar, ihre kleine Tochter schwamm am anderen Beckenrand.

Der dritte Sprung beschwappte mich erneut mit einer Woge Chlorwasser, mittlerweile konnte ich meine Bluse auswringen.

Die Mutter lachte lauthals - klar, sie saß immer noch im Trockenen.

Der Schwimmlehrer, ein wahrer Schatz, versuchte den Jungen das Springen zu unetrsagen. Allein: Es blieb beim Versuch, den die Mutter kommentierte:
"Lassen Sie ihn doch, er meint es ja nicht böse!"

Nun, wie soll ich es formulieren, das Gefühl, das in mir zu wachsen begann. Ach sagen wir mal so, nach dem sechsten oder siebten Sprung war ich nahe davor, Mutter und Kind mit einem gezielten Tritt außerhalb des Bades zu befördern.
Gedanklich, nur gedanklich.

In der Praxis sah das so aus, dass ich meinen Platz wechselte und Mutter und Sohn bitterböse Blicke zu warf.
Die Mutter lachte lauthals - klar, ich war ihr ja auch noch nicht an die Gurgel gesprungen.

Der Kurs nahm seinen Verlauf, nicht ohne dass das Bürschchen mal hier mal dort penetrant störte, spritzte, sprang. Nicht, dass die Mutter nicht hin und wieder schadenfroh lachte.

Ich saß, las und wurde nass.
Ich saß anderswo und las nicht mehr und wurde wieder nass.
Ich saß sonstwo, kochte vor Wut und saß in einer wogenden Welle - nahe davor selbst Schwimmbewegungen auszuführen.

Die Mutter lachte. Sie lachte und saß und wurde nicht nass.
Ihre Tochter schwamm und bekam keinen zehnjährigen Jungenpopo ins Genick.
Lena schwamm und musste hartnäckig gegen einen frühpubertierenden Störenfried ankämpfen.

So ist das Leben.
Der Kurs nahm sein Ende.

Gott ja, es ist mir peinlich und außerdem sehr schleierhaft wie mir beim Abduschen meines Sprösslings die Dusche aus der Hand gleiten konnte.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie das geschehen konnte. Glücklicherweise rutschte der Duschkopf mit samt seinen herausspritzenden Wassermassen so gänzlich nicht in meine Richtung.
Selbstverständlich ist es schade, dass die lachende Mutter mit einem Male nichts mehr zu Lachen hatte. MICH hätte es ganz sicher auch geärgert, wenn mein mit Make-up zugekleistertes Gesicht von Wassermassen getroffen in schmierigen, teigigen Klumpen zerlaufen wäre.
Natürlich hätte ich auch um meine Edeljeans und das Drumherum getrauert.

Aber wie das Leben so spielt. Mich traf kein Tröpfchen.
Unglaublich, welche Wege Wasser mit einem Male nehmen kann.
Und mal ehrlich:
"Lassen Sie mich doch, ich meine es ganz bestimmt nicht böse!"


augenBloglich 16.08.2005, 19.13 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

kribbelig

Ferien werfen mich grundsätzlich aus dem Rhythmus. Je weniger ich zu tun habe, desto noch weniger mache ich, sprich: Ich bin stockfaul. Mir ist alles zu viel. Ich habe zu nichts Lust. Naja, "nichts" bezieht sich lediglich auf die unschönen Pflichten des Lebens, also den Haushalt, das Einkaufen, das Kochen etc.
Ich könnte die Zeit für so viele aufzuarbeitende Dinge nutzen und komme nicht aus den Puschen.
Und nun, in der letzten Ferienwoche, werde ich kribbelig.
Plane die ersten Wochen nach den Ferien, schreibe Arbeitspläne, sortiere, ordne, bastle und fahre heute Mittag dann "zur Arbeit", um einen neuen Raum einzurichten.
Auch morgen früh werde ich dort verbringen und Donnerstag steht dann sowieso das erste offizielle Treffen an.

Ich komme besser zurecht, wenn die Arbeit meinen Alltag rhythmisiert. Ich muss zu einer festen Zeit aufstehen, muss die Kinder zu einer bestimmten Zeit in den Kindergarten bringen. Fange zur immer selben Zeit mit der Arbeit an.
Habe eine Struktur, keine Zeit zum Faulenzen und Abschweifen.

Seltsamerweise geht es mir damit bestens.

Dieses Herumtrudeln bekommt mir auf Dauer nicht wirklich.

augenBloglich 15.08.2005, 08.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL

sonntägliches Wecksystem

Unser Wecksystem ist ausgeklügelt und funktioniert immer. Einen Wecker benötigen wir nicht, wir haben zwei lebende Weckobjekte. Das Praktische daran: Sie geben keine Ruhe, ehe man nicht tatsächlich aufgestanden ist.
Gut, jetzt am Sonntag wäre das nicht unbedingt notwendig, aber ich habe bislang noch keine Möglichkeit entdeckt, das System auf "Wochenende" umzuschalten.

Gegen 5.23 Uhr begann das heutige Wecken, das sich wie meist über eine gewisse Weile hingezogen hat.
Als mir mit einem Male ein Knie in den Magen gerammt wird, ein restlicher Kinderkörper sich über meine Hüfte schiebt, die Decke irgendwie nur noch halb über mir liegt, bin ich, das muss ich gestehen, schnellstens sehr wach.
Zwei kleine Finger zupfen mein Augenlid in die Höhe: "Mama, wann stehstu endlich auf?" werde ich sehr venehmlich gefragt. Der zum Sprechen reichende Wachheitsgrad ist dann doch noch nicht erreicht und ich drehe mich knurrend um.

Aus dem Kinderzimmer schallt währenddessen der nicht zu überhörende Ruf:
"Phia, Phia, wo bist du denn?"
Es ist morgens. Es ist Sonntag. Es ist früh. Ich bin müde.
Unser ausgeklügeltes Wecksystem kann darauf keine Rücksicht nehmen, darum schallt es mit einem Male in meinem Ohr:
"Ich liege hier bei Mama. Die steht aber noch nicht auf!"

Mag sein, dass ich mit dem rechten Ohr in nächster Zeit nicht hören kann. Aber meine Güte, jedes System hat seine Nachteile.

"Darf ich auch kommen?" will Lena schreiend wissen und erhält prompt die Antwort ihrer Schwester - diesmal in mein linkes Ohre geschrien: "Musst du die Mama fragen!"

Während das Geschreie eine Weile so hin und her geht, fühle ich wahlweise Knie, Füße und Beine auf meinem Bauch, meiner Brust, in meinem Gesicht - kurz gesagt überall dort, wo es schmerhaft sein könnte, Füße, Beine und Knie hingerammt zu bekommen.
Wir haben ein wendiges Wecksystem!

Wenn der Weckmodus übergeht zu: "Mama, ich hab Hunger" und "Mama, ich auch!" hat man die Wahl zwischen Aufstehen und Liegenbleiben.
Okay, wählt man die Option "Liegenbleiben" muss man obige zwei Sätze sirenengleich in zwei sekündlichen Abständen, heulend, jammernd, nölend, schreiend ertragen.
Das System hat da einige wirkungsvolle Stoßseufzer und Jammertiraden auf Lager.

Aber die Wahl hat man.
Ich habe mich für das Aufstehen entschieden.
Hallo Sonntag, hier bin ich.
*gähn*




augenBloglich 14.08.2005, 07.16 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25