Radikaler Wechsel

Was dem einen die neue Frisur, ist für mich das neue Layout.
Zeichen eines neuen Lebensabschnitts, Zeichen für einen Neubeginn.






augenBloglich 26.06.2011, 18.42| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke

Das geht so nicht.....

Ich merke gerade, dass die Farben hier nicht mehr mein Zuhause sind. Das ROT, das Zweifelnde, das Tragische, das Drama ist nicht mehr das, was ich derzeit in mir trage und nach außen spiegeln möchte.

Mir ist nach klaren Farben, leuchtend Blau, hell, zuversichtlich.
Es muss sich etwas ändern.
Ich mache mich auf den Weg.

augenBloglich 26.06.2011, 17.57| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke

Rückkehr

Es ist Ewigkeiten her, seit ich hier regelmäßig schrieb. Nicht, dass es nichts mehr zu schreiben gäbe - das Gegenteil ist der Fall - aber mir mangelte es an Muße.
Nein, das ist so nicht richtig. Ich habe verlernt, mir die Zeit zu schreiben zu nehmen......

Vielleicht habe ich verlernt, mir für ganz viele Dinge die Zeit zu nehmen oder, positiver betrachtet, fand ein Prioritätenwechsel statt und ich nehme mir einfach nur zu viel Zeit für andere Dinge.

Zuerst waren es die eigenen Kinder, der Alltag, die Schule, später schwarze Löcher und das Herauskrabbeln aus diesen.
Dann gab es die Abnehmphase, die Phase der monatelangen Auseinandersetzung mit reinen Körperlichkeiten und dann kam mein Schweigen.

Nun wird es Zeit, zurückzukehren und einen neuen Abschnitt mit Worten zu begleiten.
Nicht wieder das Körperliche, obwohl ich es dringend nötig hätte, nein, andere Lebensbereiche stehen derzeit im Vordergrund.

2011 ist ein spannendes Jahr.
Wichtige persönliche und berufliche Entscheidungen wurden getroffen und in beiden Bereichen stehen neue Lebensabschnitte bevor.

Zeit, zurückzukehren und die ersten Schritte festzuhalten.
Ich freue mich darauf!

augenBloglich 26.06.2011, 17.48| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Augenblicke

Wenn ein Stück Kindheit geht......

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass es immer irgendwie ganz besonders roch, wenn ich in die Wohnung meiner Großeltern kam.
Es war dieser bestimmte, altertümliche und dennoch heimelige Geruch. Dieser Geruch, bei dem man zunächst die Nase rümpfte und der einem bereits nach kurzer Zeit wieder vertraut war.

Ich liebte meine Großeltern so, wie Enkelkinder wahrscheinlich ihre Großeltern lieben.
Ich wusste genau, wann es Mausespeck gab und wie ich eine zusätzliche Mark erbetteln konnte.
Ich hörte an dunklen Abenden, in diesem vollgestopftem kleinen Wohnzimmer die Geschichten von früher und es war, als kamen meine Großeltern aus einer anderen Welt.
Es war spannend in diese Welt einzutauchen, aber nach wenigen Stunden, manchmal vielleicht Tagen, zog es mich zurück ins Hier und Jetzt.

Damals schämte ich mich dafür, dass meine Oma beständig "mir" und "mich" verwechselte und großen Wert darauf legte, dass an jedem Abend ein Apfel und eine Apfelsine gegessen wurde.
Der Apfel und die Apfelsine - das ist vielleicht das, was mich am meisten an meine Großeltern erinnert.

Heute ist meine Oma eingeschlafen.
Friedlich, so sagen sie, aber das sagen sie wahrscheinlich immer.
Sie ist eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht und ich komme nicht umhin zu denken, dass es das Beste war in ihrem jetzigen Leben, in ihrem jetzigen Zustand.

Wobei das natürlich eine Anmaßung ist, entscheiden zu wollen, dass der Tod das Beste ist, was jemanden widerfahren kann.
Seltsamerweise fühle ich mich ihr jetzt viel näher als in den Jahren, in denen sie einfach wie tot dalag, aber ihr Herz noch schlug.
Ich bin nicht wirklich traurig.

Abschied genommen habe ich vor langer Zeit, das, was ich jetzt empfinde ist eher Wehmut.
Da ist ein letztes Stück meiner Kindheit gegangen.
Einfach so.

Sie hat schon lange nicht mehr nach Kindheit gerochen und sie konnte mir schon viele Jahre lang keinen Apfel mehr schälen.
Und die Geschichten ihrer Jugend waren lange verklungen.

Wie muss es sein, wenn man einfach nur noch irgendwo und irgendwie da ist, ohne das Leben zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu leben.
Liegend in einem Bett, in einem Zimmer, umgeben von Fremden, die niemals Vertraute werden.

Sehen können ohne wirklich zu sehen.
Hören zu können ohne wirklich zu hören.
Da zu sein ohne wirklich am Leben teilnehmen zu können.

Seltsam, dass sie erst sterben musste, um mich daran zu erinnern wie es war an den Abenden meiner Kindheit.

Ich wünsche ihr von Herzen, dass es so sein wird für sie, wie Hesse in seinen "Stufen" schreibt:

"Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"

augenBloglich 26.09.2010, 16.03| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Vergangenheit

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25