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:: geblogte Augenblicke ::




 


 



»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«

(H.Hesse in "Gertrud")






Sichtbar ist in erster Linie mein Leib und der ist leider mehr als füllig. Sonderbar nur, dass mein Leib sich selbst gern übersieht und direkt in meine Seele schaut. Und die ist schlank.

August 2003, suan


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Spottdrossel:
Kannst Du es nicht so probieren, daß Du Dich
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Du hast aber guten Erfolg mit der Schweinehu
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Warte mal ab, bis Du jemanden triffst, der Di
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Wenn man ganz unten ist, tief gefallen. Der Boden hoch über einen schwebt, kann man liegen bleiben und zugrunde gehen, oder aufstehen und einen Neubeginn wagen. Ich habe mich für Letzteres entschieden.

s., 17. Juli 2004

 

 

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patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25
Renate
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da!

Lb. Grüße RENATE
2.3.2007-18:21
Sanny
Schönen Sonntag, da war was schief gegangen bei der shoutbox, ich hatte die Vorgabe nicht gelöscht - sorry ;-)) Sanny
28.1.2007-10:27
NameSanny
TextJemand sagte mal zu mir: Nur was dir weh tut, bringt dich wirklich weiter! Ja, es verleiht mehr Tiefgang und du wirst ein "Herzensmensch", herzlichen Glückwunsch! Ich würde dich gerne näher kennen lernen. Danke, Sanny;-))
27.1.2007-23:04
Gina
Huhu, ich wünsche dir ein tolles Jahr 2007. Bis bald und lieben Gruss,
Gina
2.1.2007-8:57
Caro
Frohes Neues Jahr!
LG, eine stille Leserin
1.1.2007-15:13
Jolie
Augenbloglich blogge ich gerade
21.12.2006-19:20
Tina
Ich hab selbst 3 Kinder im Alter von 1 - 4 Jahren ... du schreibst mir aus der Seele! Danke!
20.10.2006-22:28
Gartenfee
Du bist jemand, der etwas zu sagen hat und ich bin sehr froh, dass du wieder aufgestanden bist. Gratuliere von Herzen. Jemand, der oft an dich denkt auch ohne Kontakt
8.9.2006-19:54
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Thema: körperlich

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MyLine 4 - wissenschaftlich

Nun kenne ich ihn also: Den Glykämischen Index. Nicht, dass ich mein Leben nicht auch zuvor ohne Kenntnis dessen einigermaßen im Griff hatte. Es hat doch etwas gänzlich Beruhigendes, die kleinen Teufel beim Namen nennen zu können. [Wussten Sie übrigens, dass gekochte Möhren Teufelszeug sind? Jaja, die Dingerchen setzen nämlich Zucker frei - oder so - und liegen im Glykämischen Index weit vorne!]
Ich meide nun also Weißmehlprodukte. Nie wieder ein leckeres Brötchen mit Butter und Marmelade - eine teuflische Kombination wie ich nun weiß. Habe ich doch gelernt, dass der Insulinspiegel nach oben schnellt, das Insulin das Fett schnell abschiebt bzw. blockiert, man nach einer Stunde wieder Hunger hat und - um es mal salopp zu sagen - man fett wird.

Und diese, meine Fettzellen, sind nämlich hauptberuflich fett, träge und faul. Man stelle sich das vor. Sie sollen oder wollen oder müssen - aus welchen Gründen auch immer - in eine Muskelzelle wandern. Nichtmal das schaffen die Fettmöppse alleine, nein, sie brauchen sowas wie "Kofferträger", namens L-Carnitin [Hab ich nicht super gut aufgepasst?]. L-Carnitin wird also vom Körper hergestellt und bewirkt.... Ja, ich nehme an, es bewirkt so allerhand, jedenfalls schafft es die Fettzellen rüber in die Muskelzellen oder so ähnlich.
Sehr beeindruckend, ich nehme an, bei mir haben die lieben kleinen "Kofferträgerchen" dann wohl eine Menge zu tun.

Während ich mir gestern Abend all diese zwar interessanten, aber durchaus auch ermüdenden Ausführungen anhörte, stellte ich mir nun laufend das L-Carnitin vor, wie es meine zahlreichen Fettzellen versucht hierhin und dorthin zu transportieren.

Selbstverständlich wurde ich, wie immer bei MyLine, dabei ertappt mit meinen Gedanken bereits anderswo zu sein. Das ist definitiv nicht meine Uhrzeit, wenn es darum geht, sich auf wissenschaftlichen Ernährungszauber zu konzentrieren und einzulassen.

Zu Beginn wurde natürlich wieder gewogen. Die MyLine Waage zeigte gestern Abend 85,6 Kilo bei mir an, was einem Gewichtsverlust von exakt einem Kilo entsprach. Damit lag ich durchschnittlich "im Rennen".
Morgens jedoch hatte MEINE Waage 83,9 gezeigt, heute morgen, also gerade eben waren es 83,6 Kilo.
Es geht stetig bergab und mein neuestes Etappenziel ist es, Ende des Monats unter 80 Kilo gekommen zu sein.

Mir fehlte gestern so ein wenig der Austausch.
Die Frage: "Gibt es größere Probleme?",
die alle unisono verneinten, war diesbezüglich leider auch schon alles.

Zudem fehlte mir die liebe Teilnehmerin mit der ich mich so gut verstehe und so saß ich da zwischen den  schlanken abnehmwilligen und lauschte den wissenschaftlichen Ausführungen.

Anschließend habe ich brav meine Trainingsrunde absolviert, nur um mich danach kurzzeitig zu blamieren.

Betrat ich doch die Umkleide, schloss "meinen" Schrank auf und war total entsetzt, als die Tür geöffnet und mein Spind leer war. Ich wollte schon Zeter und Mordio schreien, als ich sicherheitshalber nochmal auf die Nummer an meinem Armband sah. Gut, man kann Nr. 38 auch schnell mal mit Nr. 36 verwechseln, oder?

suan 03.05.2005, 06.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Gespräch über Dicke

Gestern teilte ich die Sauna mit drei attraktiven, sehr schlanken und durchtrainierten jungen Damen. Angeregt unterhielten sich die drei über dicke Menschen.
"Wenn ich schon sehe, wie die alles in sich hineinfressen, bah, da wird mir kotzübel!"
"Klar, nicht ein Stück Kuchen, nein, drei oder vier müssen es sein!"
"Und dann diese Hängebäuche......"
Verstohlen schaue ich an selbigen hinunter und muss den Damen wohl oder übel recht geben. Es gehen nicht unbedingt die Vorurteile mit ihnen durch, sie reden lediglich von ihren Beobachtungen. Und, sie scheinen dicke Menschen wie mich beobachtet zu haben.
Natürlich habe ich alles mögliche in mich hineingefuttert. Nicht, dass ich gänzlich wahllos war, aber die Einschränkung belief sich lediglich auf: es musste lecker sein und somit meist viele Kalorien haben!
Und wenn ich es genau betrachte, war stets ich diejenige, die nicht nein gesagt hat, zum dritten Stück Kuchen. (Ich entsinne mich nicht, je vier geschafft zu haben, mag aber sein, dass meine Erinnerung mich täuscht!)
Und was den Hängebauch betrifft. Nun ja, lassen wir das.

Das Gespräch ging noch eine Weile so weiter, ehe eine Dame mich direkt ansprach und meinte:

"Sagen Sie, was mich interessiert ist,
warum lässt man es so weit kommen?"

Ich hätte mich jetzt durchaus dumm stellen und fragen können: "Wie weit?", aber dick und dumm, das wäre mir denn doch zu viel gewesen, also antwortete ich direkt:
"Gute Frage! Nachlässigkeit, Ignoranz? Bequemlichkeit? Selbstlüge? Ich weiß es nicht so genau!"

Die Damen starrten mich an und ich hatte den Eindruck, als verstünden sie meine Worte nicht, nicht die Worte, nicht deren Bedeutung. Wie sollten sie auch? Wenn nicht einmal ich genau sagen kann, warum ich zuließ, so dick zu werden.

Das Gespräch erstarb, ich spürte, die Damen fühlten sich peinlich berührt. Ich nicht. Beim genauen Betrachten stimmen viele der angeblichen Vorurteile, die dicken Menschen gegenüber bestehen. Damit meine ich: für mich! Ich kann hier nicht für andere Menschen sprechen, aber für mich.
Und zumindest was das Essverhalten angeht passe ich in sämtliche Klischees.
Falsch: PASSTE.
Manchmal hat es durchaus etwas für sich, die Vergangenheitsform benutzen zu können!


suan 01.05.2005, 10.21 | (5/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

aktueller BMI


 

suan 01.05.2005, 07.46 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Stagnation

Diese Woche verlief so gar nicht optimal - rein abnehmtechnisch gesehen. Ich hampele die ganze Zeit rund um die 84 Kilo herum. Gestern waren es weniger, heute glatte 84 Kilo. Ich merke, dass ich sehr fixiert auf diese Zahlen und das Verringern derselbigen bin. Die morgige Waagenkontrolle gehört mittlerweile einfach dazu, auch wenn mir klar ist, dass es gescheiter wäre, sich nur einmal in der Woche zu wiegen. Leider halte ich Gescheites nie lange durch.
;-)
Trainingsmäßig bin ich auch in dieser Woche auf fünfmal ca. 1,5 Stunden gekommen. Ein besonders gutes Gefühl hi
nterlässt die Tatsache, dass ich mittlerweile zu Beginn und am Ende der Trainingseinheit 20 Minuten Rad ohne großartige Asthmaprobleme bewältigen kann. Waren es zu Beginn rund 6 Kilometer, die ich in ca. 20 Minuten "erradelte", komme ich nun bereits auf 7,3. Das mag im Vergleich zu anderen immer noch eine verschwindend kleine Zahl sein, für mich sind es erste "messbare" Erfolge.
Ernährungsmäßig habe ich darauf geachtet, nicht mehr als rund 1000 Kalorien zu mir zu nehmen, habe sehr ausgewogen gegessen und nicht mehr nach 18.00 Uhr. Da die Woche sehr sehr trubelig war hatte ich kaum Zeit für Fressanfälle und Gelüste. Gestern Abend wäre mir danach gewesen, aber ich war schlicht zu faul, mich aus meinem Bette und von meiner spannenden Lektüre fortzubewegen.

Das mit dem Trinken ist nach wie vor ein Problem. Es gibt Tage, da komme ich locker auf 3 Liter, an anderen Tage schaffe ich es kaum 2 Liter zu trinken. Beim Training ist das gar kein Problem, da trinke ich ca. einen Liter zusätzlich, aber das muss ja auch so sein.

Trotz all dem Positiven fühle ich mich in irgendeiner Art schlapp und frustriert. Mir gelingt es nicht, das konkret auf den Punkt zu bringen. Schon vorher war mir klar, dass Abnehmen ein sehr mühsamen Unterfangen ist und mir war auch klar, es würden Momente, Tage und Phasen wie diese kommen. Es erschreckt mich nur, dass ich so früh, schon nach so kurzer Zeit in dieses Durchhänger Loch falle.

Während ich mich am vergangenen Sonntag bereits sehr auf das 3. MyLine Treffen freute, freue ich mich heute eigentlich nur darauf eine sehr liebe Teilnehmerin (*wink* - falls Du mitliest *g*) wieder zu sehen. Ansonsten hängt mir da die letzte Sitzung nach und ich bin ein klein wenig "unmotiviert". Das betrifft nicht mein Abnehmen, sondern eher diesen MyLine Kurs. Natürlich werde ich den trotzdem durchziehen, vielleicht wird es morgen Abend ja auch richtig spannend. Manchmal wird man ja überrascht.

Ja und nun geh ich mal meine Glücksmomente suchen. Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, ich dächte nicht positiv.....

suan 01.05.2005, 06.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

gewogen

83,4 Kilo

suan 30.04.2005, 06.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wirbelsäulengymnastik

Eine neue Premiere für mich. Nachdem ich nun an den Geräten recht sicher bin, wagte ich mich gestern in einen - wie ich dachte - harmlosen Kurs "Wirbelsäulengymnastik". Mir wurde direkt flau im Magen, als ich hörte: "Holt euch bitte mal einen Stepper!" [Ups. sollte ich da was verwechselt haben?]

Brav holte ich mir Stepper, Gummiband und Matte und wartete bange auf das, was nun folgen würde. Fetzige Musik schallte mit einem Male lautstark aus den Lautsprechern. [Die können froh sein, dass ich nicht direkt einen Herzinfarkt bekommen habe - wer rechnet denn mit sowas ???] Mein Puls nahm Höchstform an, selbstverständlich setzte ich eine gelassene Miene auf und tat, als wüsste ich genau, was ich zu tun hätte.

"Wir machen uns nur kurz warm!" Ich klammerte mich voller Hoffnung an das Wörtchen KURZ, noch nicht ahnend, dass KURZ zuweilen sehr LANG sein kann.

Die erste Schrittfolge bekam ich locker hin. [Naja, es ist nicht wirklich schwierig, zwei Schritte nach rechts und zwei nach links zu gehen!] Sogar als das Überkreuzen der Beine hinzu kam kam ich noch nicht aus dem Takt. Ich kann nicht genau sagen wann, aber auf einmal, völlig unverhofft drehten wir uns hierhin und dorthin. Ich drehte vornehmlich dorthin, während die anderen hierhin drehten und umgekehrt. Der Schweiß brach mir aus. [Nicht wegen der Anstrengung, sondern wegen der zunehmenden Blamage.] "Und jetzt noch die Arme! 10. 9. 8 ......!" Arme? Hatte sie "Arme" geschrien? Ich nehme an, das sollte ein Witz sein, ich zumindest war durchaus sehr damit beschäftigt, meine Drillion Füße und Beine in die richtige Richtungen zu schlenkern, zu drehen, zu hüpfen, zu steppen. "Arme!" Wenn, dann war es ein schlechter Scherz. Meine Konzentration reichte nichtmal für die unteren Körpergefilde. "Und drehen, zwei, drei, step, und eins, und zwei, rechts. Und Arme, Beine, drehen, links!"

Ich kann nicht so genau sagen, was ich da tat. Ich schritt mal nach links, mal nach rechts, mal nach vorne, mal auf die Zehen meiner entnervten Nachbarin. Ich drehte, wenn die anderen sich beugten, ich beugte, wenn die anderen steppten, ich steppte, wenn die anderen schritten. Meine Arme blieben hängen. Keine Ahnung, wie ich die noch hätte rauf und runter und weißgottwohin bewegen sollen. Überall Füße und Beine und steppen und schreiten und drehen. Die fünf Minuten dehnten sich zu Stunden und als die Musik leiser und leiser wurde, turnten meine Füße immer noch unkontrolliert über den Hallenboden.

"Gehts euch gut?" Aber sicher, mir hätte es nie besser gehen können. Alles paletti. Ich pfeife zwar aus dem letzten Loch und habe mich bis auf die Knochen blamiert, aber ansonsten: alles bestens. Neee, wirklich wunderbar.

"So, jetzt wirds hart!" wurden wir vorgewarnt und ich überlegte kurzzeitig, die Flucht zu ergreifen. [Wie hatte ich bloß auf die bescheuerte Idee kommen können, so ein Kurs sei etwas für mich????]

Zu spät. Schon wurde ich sanft aber bestimmt in die richtige Postion gerückt und stärkte fortan meinen Rücken. 55 Minuten lang. Ruhige Musik, ruhige Übungen. Na bitte, geht doch. Bis, ja bis diese eine Übung kam.

Hat schonmal jemand versucht, sich auf so eine Steppbank zu setzen, die Beine grätschend in die Luft zu erheben, die Arme seitlich auszustrecken, sich in die leichte Rückenlage zu begeben und sich dann so auf zwei Pobacken balancierend zu halten?

Nein? Nun, ich kann das durchaus auch nicht empfehlen. Ich für meinen Teil hatte die Wahl sofort hintenüber zu kippen oder dezent wieder nach vorne zu plumpsen. Ich plumpste, während es den anderen gelang, sich dreißig mörderhafte Sekunden (oder so) in dieser misslichen Lage zu halten.

"Bauchmuskeln, Susanne, Bauchmuskeln!" Was wollte man mir damit sagen? Ich redete meinen untrainierten Muskeln wirklich gut zu, leider hält mein Körper mich in letzter Zeit für eine massive Spinnerin und verweigerte den Einsatz. "Bauchmuskeln" - ts, spann die mal an, wenn Du sie jahrzehntelang unter einer Fettschicht eingelagert hast......

Das Ende nahte. Nein, nicht meines, noch nicht, aber das der Stunde. Mich hat wahrscheinlich noch niemand so froh gesehen. Schnellstens flüchtete ich zu "meinen" altbekannten Geräten, die weder Drehungen, noch Schrittfolgen, noch Balanceakte von mir erwarteten.

Wie schön!

suan 28.04.2005, 14.43 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

fast ein Durchhänger

Der Morgen begann bescheiden, um nicht zu sagen hektisch. Hektisch hier zu Hause, weil Lena - die sonst immer spätestens um sechs munter ist - heute ihr Ausschlafgen entdeckte. Noch bescheidener ging es beruflich weiter, ein schal schmeckender und lang nachwirkender Konflikt überschattete den Morgen. Beinahe wäre meine Laune in Griesgrämigkeit umgeschlagen. Glücklicherweise nur beinahe. Nach der Arbeit marschierte ich im kalten Regen zu meinem Auto und überließ mich ganz meinen trübsinnigen und stumpfen Gedanken.

Da Lena und Sophia heute bis 16.15 Uhr (!) im Kindergarten bleiben wollten, blieben mir reichliche zwei Stunden freie Zeit, die ich eigentlich im Fitnessstudio verbringen wollte, um am Abend dann gemütlich zu Hause bleiben zu können.

Schon seltsam, welche bizarren Wege meine durchaus sehr eigenständigen Gedanken da so nehmen können:

"Super, jetzt regnet es auch noch. Kann man sich ja gleich einbuddeln. Oder ins Bett gehen. Fitnessstudio kann auch mal Fitnessstudio bleiben. Ich bin schließlich nicht die neue Göttin der Fitness. So ein Mittagsschlaf ist auch nicht zu verachten. Wer geht auch schon bei so einem Wetter ins Studio? Da hat ja man ja zu nix Lust. Einmal kann ich das auch sausen lassen.....!"

Die Bizarrheit meiner Gedanken war durch nichts zu überbieten und selbst mir wurde das auf der Heimfahrt klar. Ich spürte diesen klitzklein fiesen Durchhänger an die Oberfläche kriechen. Diese Gedankengänge, die stets ein weiteres Übel nach sich ziehen. Das ist wie mit der Schokolade. Das mit dem "nur ein Stück" mag funktionieren - nur nicht bei mir. Das mit dem "nur einmal schlunzen" funktioniert nach einem sehr ähnlichen Prinzip, am Ende kommt das selbe heraus: Man steckt in einer Endlosspirale. Einmal Schlendrian, immer Schlendrian. Ich kenne mich.

Also fuhr ich brav zum Studio. Sonderbarerweise tat mir das ausgesprochen gut. Dieses innere Thriumphgefühl, sich nicht von seinen niederen Trieben beherrschen zu lassen. Den Sieg über diesen fiesen, wenn auch arg kleinen Durchhänger erlangt zu haben. Hämisch auf ihn niederblicken zu können: "Hä Hä, was willst DU denn von mir?"  [Wird man während des Abnehmens eigentlich leicht bis schwer meschugge?]

Ich setzte mich aufs Rad und tat, als sei das für mich nur eine kleine Routine am Rande. *pruuust* Ich, die Radelkönigin. Zum Beweis nahm ich ein Buch mit ("Kein Alibi" - bin doch wieder bei Sandra Brown gelandet) und radelte lesend. Erstens vergeht die Zeit so rasend schnell, zweitens kann ich mir einbilden meine Atemnot rührt von der spannenden bis atemberaubenden Lektüre, drittens sieht es äußerst profihaft aus, viertens macht das Radeln so sogar Spaß.

So absolvierte ich meine Runde, erlangte meine Genugtuung und meinen inneren Frieden zurück, kam noch in den Genuss zweier Saunagänge in einer gänzlich leeren Sauna und beschließe nun gleich zufrieden und hundemüde mein Tagewerk.

 

suan 26.04.2005, 18.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL

meine Waage ist doch die Beste

84,3 Kilo

Damit starte ich fröhlich in den neuen Tag!

suan 26.04.2005, 06.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

offene Worte

Es ist mir jetzt schon ein paarmal aufgefallen, dass einige schlanke Menschen befremdet reagieren, wenn ich offen über mein Dicksein oder meinen Bauch etc. rede. Heute Abend in der Sauna sprach mich eine schlanke, junge Frau an und erklärte mir, dass es nicht gut sei, im Schneidersitz in der Sauna zu sitzen. Wir redeten eine Weile über die rechten Sitz- und Liegepositionen und als ich mich hinsetzen wollte, wie mir empfohlen wurde. Füße auf die selbe Bank wie der Po, angewinkelte Beine, merkte ich, dass mein Bauch im Weg ist und kaum Luft holen konnte. Also erklärte ich, mein Bauch sei zu dick und störend im Weg. Daraufhin reagierte mein Gegenüber äußerst befremdet. Ich spürte mit einem Male, wie unangenehm ihr mein Erwähnen des dicken Bauches war.

So etwas ist mir jetzt schon häufiger passiert und ich kann das schlecht einordnen.

suan 25.04.2005, 21.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

MyLine 3 - ernüchternd

Nein, der heutige Abend hat mir nicht so hundertprozentig gefallen. Zunächst war natürlich das Wiegen frustrierend: 86,6 Kilo. Die Differenz zum morgendlich, nackten Zuhausewiegen ist mir irgendwie zu groß. Demnach hatte ich also 1,4 Kilo abgenommen. Im Grunde absolut okay, aber mag sein, ich bin heute etwas kritisch.

;-)

Dann ging es recht theoretisch zu, natürlich nach dem Erfahrungsaustausch, der mir nach wie vor eigentlich am wichtigsten ist!

Das heutige Thema war "richtiges Trainieren" und irgendwie fand ich es sehr ernüchternd zu hören, dass das was ich da "leiste" eben Pillepalle ist. Sozusagen nicht erwähnenswert, da zum Beispiel Ausdauertraining erst ab 45 Minuten sinnvoll sei etc.

Ich habe keine Ahnung, ob die anderen Teilnehmerinnen wesentlich sportlicher sind als ich. Aber meine Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Ich habe seit mindestens zwölf Jahren keinen Sport getrieben. Bin Bewegung möglichst aus dem Weg gegangen, habe mich dick gefuttert und Asthmaprobleme. Natürlich kann ich nicht hergehen und sofort 45 Minuten Ausdauer Höchstleistung erbringen. Wie soll das realisierbar sein? Mir hätte da ein wenig Zuspruch gut getan,  oder zumindest der Ansatz einer Anerkennung meiner persönlichen Leistung.

Gut, ich schaffe maximal 20 Minuten auf dem Rad und das auch nur bei Niveau 3 von 12, aber allein die Tatsache, dass ich fünfmal die Woche dort hergegangen bin, mich aufgerafft,. mich bemüht habe - für mich ist das eine Leistung und natürlich mag ich dann nicht hören, dass 15 Minuten Ausdauer nichts bringen, da der Körper da gerade mal warm wird.

Es war also ernüchternd - diesbezüglich. Was die Gruppe angeht, so fühle ich mich jetzt sehr wohl dort. Sicher, es gibt die Teilnehmerinnen, die in meinen Augen bereits schlank sind, aber es geht ja immer um das eigene Ermessen.und da spielen meine Ansichten in Bezug auf andere nun gar keine Rolle.

Das, was da heute über das Ausdauertraining gesagt wurde hat mich aber ein winziges Stück demotiviert, ich muss es gestehen. Als ich anschließend zum Training ging und alle Räder besetzt waren, atmete ich erstmal erleichtert auf und begann direkt mit dem Muskeltraining. Als danach immer noch alle Räder besetzt waren, setzte ich mich nicht wie sonst wartend auf das Sofa, sondern drückte mich und flüchtete in die Sauna.

Falsch. Ich weiß. Es muss reichen, wenn ich weiß, dass das, was ich schaffe okay ist. Es ist mein Weg und ich bin eben noch weit davon entfernt eine Fitnessgöttin zu werden... *seufz*.

Darum geht es morgen wieder auf das Rad. 20 Minuten am Anfang, 20 Minuten am Ende. Irgendwann schaffe ich dann ja eventuell auch die 45 Minuten. Irgendwann!

suan 25.04.2005, 21.53 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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