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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Hausbau

Straßenaufriss

Mittlerweile ist es also nun zur täglichen Gewohnheit geworden, mindestens einmal am Tag an der Baustelle vorbeizufahren. Nicht, weil ich irgendeine Ahnung hätte, nur um zu sehen, was sich getan hat.
Mir kommt es immer sehr seltsam vor, das Grundstück und die Baustelle zu betreten, während am Haus gewerkelt wird.

Heute Mittag wurde gemauert:






So von außen betrachtet waren einzig die verbauten Steine groß, alles andere erschien mir nach wie vor klein. Obwohl man meinen könnte, ich hätte mich mittlerweile an die Größe gewöhnt.

Da ich ungern fotografiere, während andere bei der Arbeit sind, war ich nur kurz dort, sprach kurz mit den Handwerkern und fuhr wieder.

Aber auch die Kinder sind neugierig - wohl aber mehr an dem Erdhügel hinter dem Haus interessiert - und so fuhren wir gerade eben noch einmal schnell an das andere Ende der Stadt.

Zwar waren die Maurer nicht mehr bei der Arbeit, aber uns überraschte eine aufgerissene Straße und mehrere schwer buddelnde Arbeiter.
Nicht einmal der korrekten Berufsbezeichnungen bin ich mächtig - Asche über mein Haupt.

Wenn man so von nichts eine Ahnung hat, überrascht einen im Grunde alles, was an so einer Baustelle geschieht.
















Immerhin bin ich nun durch unser zukünftiges Erdgeschoss geschritten und habe eine ungefähre Ahnung von dem erhalten, was uns dort mal erwarten wird.
Etwas auf dem Papier zu planen ist etwas gänzlich anderes, als es später real gebaut bzw. im Bau zu sehen.

Und überhaupt sah ich auf einen Blick, dass niemals eine Garage neben unser Haus passen würde.
Da mussten sich sämliche Vermesser oder sonstige Menschen ganz offenkundig vertan haben.
Die anwesende Freundin, eine Frau der Tat und nicht so zögerlich wie ich,  bat mal rasch um einen Zollstock und maß nach.

Nun ja, mit dem räumlichen Denken habe ich mich schon immer ein wenig schwer getan und so kann ich nun beruhigt davon ausgehen, dass die Garage locker Platz haben wird.
Wie schön!

augenBloglich 04.07.2011, 19.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Acker zur Bodenplatte

An die drei Jahre dauerte unsere Planungs- und Findungsphase letztlich. Irgendwann stand fest, dass ein Hauskauf nicht das Richtige für uns wäre und wir entschieden uns nach vielen Diskussionen und Überlegungen für ein Grundstück in einer Neubausiedlung am anderen Ende unserer Stadt.



Und schnell begriff ich, dass Bauen vor allem eines bedeutet: Warten und geduldig sein.
Allein die Abwicklung des Grundstückskauf zog sich über Wochen. Einmal gekauft, wäre mir natürlich lieber gewesen, es ginge sofort los.

Während der Kauf im Mai stattfand, begannen die ersten Arbeiten Ende Juni.





Ein tolles Gefühl, zu sehen, dass nun etwas passiert. Ich gestehe, ich habe vom Bauen keine Ahnung. So gar keine. Und aus diesem Grunde haben wir uns auch entschlossen, ein unabhängiges Planungsbüro zu beauftragen, uns zur Seite zu stehen und Baustellenbegehungen mit uns gemeinsam zu absolvieren.

Die erste Begehung fand im Rahmen der Erstellung von Bewehrung und Bodenplatte statt.
Dinge, die mir persönlich nicht viel sagen, auch wenn man hier und da mal eine Suchmaschine bemüht hat.

Kleinere Mängel wurden festgestellt und sofort vor Ort behoben und schon zahlte es sich aus, einen unabhängigen Fachmann dabei zu haben.








Man hatte uns zuvor gewarnt, dass die Bodenplatte uns klein vorkommen würde.
Richtig.
Obwohl die Maße korrekt sind,  sieht die Platte doch irgendwie klein aus.
Mag aber auch sein, dass das an meinem unfachmännischen, weiblichen Auge liegt.
:-)

augenBloglich 03.07.2011, 11.09 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Hausbau niemals

Leider gehöre ich zu jenen Menschen, die sich gerne eine gewisse Weile vehement gegen etwas aussprechen und dann rasch das Wörtchen "nie" benutzen.
Natürlich würde ich niemals ein Haus kaufen oder bauen, denn - so stand es für mich fest - das wäre der Inbegriff einer beginnenden Sesshaftigkeit und Unflexibilität.
Schließlich könnte es ja sein, dass ich nochmal umziehen, fortziehen oder ins Ausland gehen möchte.
Und dann so ein Haus "am Bein"?
Niemals.

Also beobachtete ich jahrelang wie wirklich jeder in unserer Umgebung sesshaft wurde und ein Haus baute oder kaufte.
Wir nicht.

Niemals, denn wie oben beschrieben, wie spießig, endgültig und überhaupt festlegend ist das denn bitte?

Zeiten ändern sich und glücklicherweise auch Standpunkte.
War ich vor Jahren noch überzeugte Nichthausbauerin, so bin ich nun der festen Überzeugung, dass genau jetzt und hier der richtige Zeitpunkt für ein eigenes Haus gekommen ist.

Für ein Haus und eine neue berufliche Position.
2011 als Jahr des Wechsels, des Aufbruchs, des Umbruchs.

Bleibt alles anders.......

augenBloglich 26.06.2011, 18.59 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25