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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Augenblicke

wenn die Organisation zusammen kracht

Manchmal steckt einfach der Wurm drin. Diese ganzen Familienorganisatorischen Belange funktionieren nur in einem engmaschigen Netz ganz vieler lieber Menschen. Zwei davon befinden sich zur Kur - wohlverdienterweise. Einer dieser lieben Menschen liegt krank danieder. Und schwupps, schon gerät man ins Trudeln. Nichts läuft mehr glatt, alles ist mit wilden Telefonaten und neuen exakten Planungen verbunden.

Hier noch eine Krankheit, dort noch ein Arzttermin. Nichts geht mehr. Derzeit. UFF.

augenBloglich 16.02.2005, 14.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Blitzidee

Ich kann es nicht fassen. Seit Wochen beschäftigt mich die Umgestaltung des brachliegenden "Gedankenlandes" - nur allein: Ich kann mich nicht aufraffen. Beruflich starte ich gerade bei zwei aufwändigen Projekten durch, nehme das dritte in Angriff. Privat hätte ich da auch noch das ein oder andere zu erledigen, mal ganz zu schweigen von den Alltagslasten, -pflichten, -freuden.

Während ich hier also gerade ein wenig arbeite, kommt mir spontan die Idee, dass ich gerne etwas in Richtung Lerntipps, Buchtipps, Softwarerezensionen und Grundschullernen allgemein machen würde.

Gänzlich unausgereift das Ganze, aber was mache ich? Klicke mich direkt durch den bluelion Warenkorb, rechne kurz gegen und ordere.

;-)

Und schon sind meine Gedanken nur noch mit dem "Neuen" beschäftigt. Ganz wie immer. Dinge anfangen, 100 Prozent geben, sich von Neuem ablenken lassen.

Mal sehen, wohin mich das führen wird!

augenBloglich 13.02.2005, 12.42 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rotwein

Es war eine ausgesprochen unausgereifte Idee, beim samstäglichen Mittagessen ein Glas Rotwein zu trinken. Nun komme ich nämlich in keinster Weise mehr auf Touren und dümple hier so vor mich hin, statt zu arbeiten.....

augenBloglich 12.02.2005, 12.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

unbeantwortete Fragen

Manche mails beantworte ich dann doch nicht. So eine wie diese hier, gerade eben bekommen:

"Leute, die jeden Furz und jeden Schiss im Netz ausbreiten haben selber einen fetten Schiss im Hirn. Deine Seite strotzt vor Scheiße. Fehlt dir ein Klo?"

 

augenBloglich 11.02.2005, 17.49 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

nur noch zwei Tage

Wochenende! Wo bleibt das Wochenende? Gut, der Rosenmontag war frei, aber ich fühle mich sowas von fertig. Zuhause alle krank, beruflich unter Strom und mir selber tausend Projekte um die Ohren werfend. Ich plädiere für den sofortigen Wochenendanfang! JETZT!

augenBloglich 10.02.2005, 06.20 | (0/0) Kommentare | TB | PL

*fluch*

Okay, ich arbeite jetzt seit Jahren mit Photo Paint und habe immer noch nicht heraus bekommen, wie man um eine simple Grafik einen Rahmen bekommt!

*fluch*

augenBloglich 06.02.2005, 11.38 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

mein Tagwerk ist vollbracht

Ich liebe des Gefühl am Abend, kurz nachdem ich all das, was zu schaffen ich mir vorgenommen hatte erledigt habe und ich nutzlos und voller Muße einfach genau das machen kann, wonach mir gerade der Sinn steht. Meistens, muss ich gestehen, steht mir der Sinn nur noch danach ins Bett zu steigen, mich einzukuscheln, noch eine halbe Stunde zu lesen, um mich dann ins Reich der Träume zu begeben.

In diesem Sinne: Gute Nacht!

 

augenBloglich 03.02.2005, 20.37 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Tageswerte

Sophia 41,9° - angehende Lungenentzündung mit Mittelohrentzündung

Lena - leichte Bronchitis, 38,3°

Vater - Wunde an der Stirn, schwere Bronchitis, Fieber

Mutter - 38,8° - Bronchitis, Asthmaprobleme, nervenlahm

augenBloglich 03.02.2005, 14.45 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

melancholische Momente

Die Heimfahrt von der Arbeit hilft mir, meinen Kopf ein wenig frei zu bekommen. Das Radio spielt, ich fahre wie automatisiert, lasse meine Gedanken hierhin und dorthin treiben, stets nur kurz verweilen. Mit einem Male erklingen vertraute Töne aus dem Radio. Katapultartig verschlägt es mich in die Vergangenheit. Ich bin 15 Jahre jünger, lebenslustige, hoch motivierte Studentin, mit viel Zeit zu reisen, jeden Tag, jeden Abend, stets unterwegs. Auf der Suche nach mir selbst, noch nicht angekommen in meinem "ich", aber unbändig frei und fessellos. Während ich lauthals den bekannten Text mitsinge und mich das Auto weiter Richtung Zuhause bringt, denke ich, mit ein wenig Wehmut und Melancholie an das "Einst" zurück, das Gewesene, das Leben, das ich in der Form nicht wieder werde erleben können. Und es schwingt schon ein wenig Traurigkeit mit in meinem Eintauchen in längst Vergangenes. Die Gewissheit, sich an etwas zu erinnern, das tief in mir diese melancholischen Schwingungen frei setzt. Letztlich spiegelt dieser Augenblick die Erkenntnis, das die Zeit nicht aufzuhalten ist. Ich mich gefunden, zwischenzeitlich jedoch wieder verloren hatte, mein Leben heute ein gänzlich anderes als damals ist.

Hätte ich damals gewusst, dass ich einst wehmütig an die Vergangenheit denken würde, mich melancholische Gedanken und Gefühle übermannen, ich hätte das Damals als Jetzt viel mehr genossen.

Und während das Lied langsam ausklingt, ergreift mich der Gedanke, dass irgendwann das Jetzt auch zum Damals geworden sein wird und ich besser daran täte, den Augenblick, die Gegenwart zu genießen.

augenBloglich 01.02.2005, 17.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

über Gewohnheiten

Ich bin ein Gewohnheitsmensch. So ganz und gar. Sich Umgewöhnen auf Neues fällt mir zuweilen schwer. Die Routine und Sicherheit von Altvertrautem genieße ich sehr und es kommt selten vor, dass ich viele Gewohnheiten auf einmal ändere.

Es ist wie mit dem ungeräumten Supermarkt. Ich komme in den Laden, der mir vertraut ist und merke sofort, mein Einkaufszettel - geschrieben nach der Reihenfolge der Regale in genau diesem Laden - stimmt nicht mehr mit den äußeren Umständen überein. Die Eier stehen nicht dort, wo sie stehen sollten und noch gestern standen. Stattdessen finde ich Seife, die zuvor am anderen Ende des Ladens ihr trockenes Dasein fristete.

Meine Augen irren umher, nichts ist mehr so, wie es noch gestern war. Ich muss Umdenken, mich Umgewöhnen, mein Vertrautes und Gewohntes hinter mir lassen.

Ähnliches betrifft mein Surfverhalten im Internet. Stets habe ich dieselben Seiten auf und nach dem Lesen wieder zugeklickt. Habe Altbewährtes gefunden, bin auf jene Menschen gestoßen, die mir vetraut waren, deren Worte mir bekannt vorkommen, in deren Leben ich einen gewissen Einblick genommen habe - über das Netz - vielleicht gar auch privat.

Und eines Tages fühle ich mich dauermüde all dessen. Ich öffne ein zuvor geliebtes Forum und ich merke, dass mich mehr postings aufregen, als ansprechen. Dass ich die meisten Namen der dort schreibenden Menschen keinen Köpfen, keinen Herzen mehr zuordnen kann und dass Dummheit und Intoleranz aus so vielen geschriebenen Texten spricht, dass mir übel wird. Ich klicke noch ein paar Tage lang weiter in dieses Forum, weil ich genau das jahrelang getan habe, weil es mir vetraut ist, gewohnt. Weil ich dort Menschen traf, die mir zugehört haben, geholfen haben, mich unterstützt haben. Doch das tagelange auf- und wieder zuklicken bewirkt nur eine immer größere Frustration. Ich verspüre zunehmend den Wunsch anderen dort Schreibenden über den Mund fahren zu wollen. Es drängt mich zu oft, sarkastische Kommentare unter Texte zu setzen, die meine Aufmerksamkeit nicht verdient haben und letztendlich muss ich mir eingestehen, dass alles einer stetigen Wandlung unterliegt und ich mich dort eben einfach nicht mehr heimisch fühle.

Natürlich werde ich jene Menschen, die ich zunächst dort traf nicht ebenso "verlassen" wie jenes Forum, aber dort wird nicht länger die Kontaktstelle sein. Und ich merke, wie befreiend es sein kann, loszulassen und vertraute Gewohnheiten zu ändern.

Nun bin ich anderswo unterwegs in den weiten des Netzes, lege neue, bald schon vertraute Spuren und lasse neue Gewohnheiten wachsen.

Im Leben, außerhalb des www ist es ebenso. Gerade im vergangenen Jahr habe ich das immer wieder und nur zu deutlich gespürt. Es tut gut, vertraute und gewohnte Pfade zu verlassen. Nur so kann Neues entdeckt werden. Nur so kann ich mich weiter entwickeln, mich immer mehr mich selbst annähern.

Und doch: Es ist das Vertraute, was mich stützt, was mich hält und was mich immer wieder auffängt. Manchmal erweisen sich neue Wege als Sackgassen und dann tut es gut, jemanden an seiner Seite zu wissen......

augenBloglich 30.01.2005, 10.07 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Marie
Toll, dass Du wieder bloggst!
Ich wünsche Dir ein frohes neues Jahr und hoffe, ich lese Dich nun wieder regelmäßig!
2.1.2015-4:56
Hanna
Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (:
26.11.2011-16:21
Gartenfee
Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade.
25.2.2011-23:00
patricia
wie heißt deine lehrerin!!!!!!!!
1.3.2008-16:20
NIcole
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki
30.3.2007-9:25