
| 2012 | ||
| <<< | Mai | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | |
| 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 28 | 29 | 30 | 31 |
»Ist das äußere Schicksal über mich hingegangen wie über alle, unabwendbar und von Göttern verhängt, so ist mein inneres Geschick doch mein eigenes Werk gewesen, dessen Süße oder Bitterkeit mir zukommt und für das ich die Verantwortung allein auf mich zu nehmen denke.«
(H.Hesse in "Gertrud")
Sichtbar ist in erster Linie mein Leib und der ist leider mehr als füllig. Sonderbar nur, dass mein Leib sich selbst gern übersieht und direkt in meine Seele schaut. Und die ist schlank.
August 2003, suan
Captcha Abfrage
| Hanna |
| Nochmal herzlichen Dank für die Hilfe und du hast einen sehr tollen Blog ! (: |
| 26.11.2011-16:21 |
|
|
| Gartenfee |
| Hi, bist du gar nicht mehr hier am Werk??? Das wäre aber schaade. |
| 25.2.2011-23:00 |
|
|
| patricia |
| wie heißt deine lehrerin!!!!!!!! |
| 1.3.2008-16:20 |
|
|
| NIcole |
|
Hey, ich find das super das Du Dich durchgesetzt hast bei den anderen Müttern. Ist doch egal was die sagen. Bin stolz auf Dich. lieben Gruß
NIcki |
| 30.3.2007-9:25 |
|
|
| Renate |
|
Hallo, ich habe nicht herausgefunden, wie ich dich ansprechen kann. Ich lese jetzt durch ZUfall schonfast eine Stunde in deinem Blog. Du hast einenherzerfrischenden Humor und man kanneigentlich gar nicht aufhören, zu lesen. Vor allem, wenndu über den Nachwuchs schreibst, ist es so richtig lieb!
Ich gratuliere dich, dass du manch' Ungutes hinter dich gebracht hast! War gerne da! Lb. Grüße RENATE |
| 2.3.2007-18:21 |
|
|
Einträge ges.: 778
ø pro Tag: 0,3
Kommentare: 1282
ø pro Eintrag: 1,6
Online seit dem: 17.07.2004
in Tagen: 2863
Schritt für Schritt
Nach einer Auszeit sieht man klarer. Manchmal. Der Ring ums Herz ist geblieben. Gewachsen der Vorsatz, Schritt für Schritt voran zu gehen. Immer nur von heute nach morgen. Kräfte sparend.
Alles erscheint uferlos.
Da ändern auch zwei herrliche Auszeitwochen nichts dran. Zumindest nicht wirklich. Zumindest nicht im Kern.
S. 08.08.2004, 15.28 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
keine Spur
S. 21.07.2004, 17.52 | (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: WeltSchmerz
Endspurt
Ich befinde mich, in einem Lebensbereich, gerade auf der Zielgeraden und verfalle in einen heftigen Endspurt. Morgen Mittag, gegen 12 Uhr werde ich die Ziellinie passieren. Bis dahin rauscht der Rest meines Lebens ein klein wenig an mir vorbei.
Ich hoffe sehr, dass danach das kleine Aufatmen kommt.
S. 20.07.2004, 06.31 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Alltagskram
lichte Momente
Selbstverständlich bricht hier und da ein lichter Moment durch's Dickicht der Gedanken. Ein Lachen, ein Stück Frohsinn. Genau so lange, bis dieser eherne Reif Angst sich schnell und gleich einem Metallring, fest und einengend um mein Herz legt, nahezu schraubt. Wie gefangen bin ich dann in meiner Angst vor dem, was das Morgen bringt. Und ich frage mich, wie mein Körper es schafft, einfach so weiter zu funktionieren ? Gleichsam, als wäre nichts geschehen, als läge nichts im Argen. Alltagsroutine, geübte Handgriffe, täglicher Klüngelkram. Ganz so, als ginge es in meinem Leben leicht und unbesorgt und so wie immer zu.
Mein fester Vorsatz war der, hier nicht im Weltschmerz aufzugehen, sondern genau jene lichten Momente und Augenblicke für mich fest zu halten. Auf dass sie mir immer dann Licht ins Dunkel bringen, wenn sie unerreichbar scheinen.
Es ist nicht immer leicht, gute Vorsätze einzuhalten.
S. 19.07.2004, 13.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: WeltSchmerz
gequirlt
Privat, beruflich, seelisch. Alles dreht sich, alles quirlt, alles geht den Bach herunter. Ich wünschte, eine gute Fee käme und brächte mir neuen Schwung, neuen Elan, neue Kraft, neue Hoffnung. Nur, da es unwahrscheinlich ist, dass dies geschieht, sauge ich die letzten Energiereserven aus mir heraus und picke mir das Positive dieser Tage heraus. Lasse das Lachen meiner Kinder in mein Herz hinein, ihre Freude, Unbekümmertheit. Ihr Kindsein dürfen.
An manchen Tagen, in manchen Momenten, nur augenblicklich, wünschte ich mir, ein Kind sein zu dürfen. Mit Kindersorgen, die Mama und Papa für einen richten. Mit Menschen, die einem die Welt schnell wieder ins rechte Licht rücken. Die einen umsorgen und hegen, für einen da sind. Einen lieben.
Und ich wünschte mir, mein Kopf sei nicht ein solcher Schubladen Kopf. Ein Schädel voll mit kleinen Laden. Diese wiederrum angefüllt mit all diesen unzähligen Gedanken. Klar, man zieht mal die eine, mal die andere Schublade heraus. Gerade so, wie man sie braucht. Aber die, die gerade zugzogen sind, machen den Kopf dennoch schwer. Und sind sie dann noch unaufgeräumt und voller Gedankengerümpel, setzen sie einem sehr zu.
Leider sind die Teile fest geschraubt, sonst wäre schon längst der Sperrmüll hier gewesen.
S. 18.07.2004, 20.34 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: WeltSchmerz
kinderfrei
S. 17.07.2004, 18.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs
wie gelähmt
S. 17.07.2004, 16.05 | (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Späte Prüfung
Dort wo meine Gedanken im Unvermögen sie in Worte zu fassen enden, beginnen talentiertere Menschen als ich, zu beschreiben, was aus meinem Leben gegriffen scheint.
Manchmal berührt es mich sichtlich, dass ich, egal in welcher Lebenssituation ich mich gerade befinde, Worte von Hesse oder anderen Schriftstellern finde, die exakt mein Gefühlsleben, meine Außenumstände beschreiben. So als lebten sie mein Leben, so als dächten sie meine Gedanken, so als empfänden sie meine Gefühle.
Nochmals aus des Lebens Weiten
Reißt mich Schicksal hart ins Enge
Will in Dunkel und Gedränge
Prüfung mir und Not bereiten.
Alles scheinbar längst Erreichte,
Ruhe, Weisheit, Altersfrieden,
Reuelose Lebensbeichte -
Ward es wirklich mir beschieden?
Ach, es ward von jenem Glücke
Aus den Händen mir geschlagen
Gut um Gut und Stück um Stücke
Aus ist`s mit den heitern Tagen.
Scherbenberg und Trümmerstätte
Ward die Welt und ward mein Leben.
Weinend möcht ich mich ergeben,
Wenn ich diesen Trotz nicht hätte,
Diesen Trotz im Grunde der Seele,
Mich zu stemmen, mich zu wehren,
Diesen Glauben, was mich quäle,
Müsse sich ins Helle kehren,
Diesen unvernünftig zähen
Kinderglauben mancher Dichter
An unlöschbar ewige Lichter,
Die hoch über allen Höhen stehen.
S. 17.07.2004, 14.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Lyrik
Wie viel mal schlafen ?
"Mama ?", fragt mich die vorgestern 4 Jahre alt gewordene "große" Tochter. "Mama, wie viel Mal noch slafen bis ich fünf werde ?"
"363 Mal!"
"Ach, das deht ja!"
S. 17.07.2004, 14.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Nachwuchs
über die Unbeschwertheit
Solange sie in einem wohnt, in einem schlummert, jederzeit ein- und ausgehen kann, weiß man sie nicht zu schätzen: die Unbeschwertheit.
Geht sie dann, mit einem Male, unverhofft und auf sehr grobe Art und Weise verloren, wünscht man sie sich sehnlicher her als alles andere.
Und man begibt sich auf die Suche und müht sich, ein kleines Zipfelchen von ihr zu erhaschen.
Und jedes Bemühen scheint einen weiter fort zu bringen von jener Unbeschwertheit, die nur das sein kann, was sie ist, wenn sie ganz von selbst zu einem kommt...
:: frei ::
S. 17.07.2004, 13.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken
Gewesenes
Mag sein, jemanden erinnern meine Worte an einen anderen Blog. An Gewesenes. Dann trügt nicht die Erinnerung, sondern es ist ein Wiederentdecken und zugleich ein Neuentdecken. Über das "Warum" werde ich nicht schreiben. Nicht an diesem Orte. Doch ich weiß, dass viele wissen. Und verstehen.
S. 17.07.2004, 13.33 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Vergangenheit
Neuanfang
Manchmal ist es nötig, neu zu beginnen. Vorn vorne. Unbefangen. Altlasten hinter sich lassend. Wenn jeder Fitzelchen Leben, jeder Lebensmoment und alles noch so kosmisch Kleine sich gegen einen zu wenden scheint, hat man zwei Alternativen: aufgeben oder neu beginnen.
Ich habe mich für Letzteres entschieden, auch wenn es mir mehr als schwer fällt, Altes los zu lassen. Bedeutungsvolles zurück zu lassen - blank und wie nackt einen neuen Anfang zu wagen.
Natürlich wäre die Resignation, die Aufgabe, das sich Hinwerfen und Gehen lassen der einfachere Weg. Doch wenn mein Lebensweg gerade eben sehr kurvig verläuft, dann ist das so. Es werden schon irgendwann wieder gerade Straßen kommen.
Ich habe noch Hoffnung!
S. 17.07.2004, 13.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gedanken


